„Zukunft des Theaters im Blick“

Gleich auf mehreren Bühnen rund um die Stadthalle werden Anfang Juni die Vorhänge gelüftet – bereits 13 Theatergruppen haben sich angemeldet.
Gleich auf mehreren Bühnen rund um die Stadthalle werden Anfang Juni die Vorhänge gelüftet – bereits 13 Theatergruppen haben sich angemeldet.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Laienschauspieler und Theaterinteressierte treffen beim ersten Schmallenberger Theaterfestival aufeinander.

Schmallenberg..  Die Vorbereitungen für Schmallenbergs erstes Theaterfestival laufen – 13 Gruppen haben sich bereits angemeldet. Im Gespräch mit dieser Zeitung erläutert die Leiterin des Kulturbüros, Dr. Andrea Brockmann, das Konzept des Festivals.

Das Motto des Festivals lautet „Theater mal anders“ – inwiefern wird es anders sein?

Dr. Andrea Brockmann: Anders heißt, dass es sich nicht um klassische Aufführungen in drei Akten handelt, bei denen die Zuschauer 90 Minuten auf ihren Plätzen sitzen. Es wird Begegnungen zwischen Theaterinteressierten und Laienschauspielern geben und zwar über kurze Spielsequenzen, die auf verschiedenen Bühnen rund um die Stadthalle gespielt werden.

Um welche Themen soll es dabei gehen?

Wir haben das Thema völlig offen gelassen, es wird eine breite Vielfalt geben von eher humoristischen Sketchen über Musicals bis zu Auszügen aus bekannten Stücken wie dem fliegenden Klassenzimmer.

An wen richtet sich das Festival?

Das Festival ist öffentlich, jeder kann zuschauen. Ein detaillierteres Programm werden wir bald rausgeben.

Was erhoffen Sie sich von dem Tag?

Zum einen eine Begegnung zwischen Theaterliebhabern, aber insbesondere zwischen Schultheatergruppen und Laienschauspielern. Wir hoffen, dass über das Festival neue Kontakte entstehen und sich vielleicht einige Schüler dazu entscheiden, später bei einer Laienschauspielgruppe mitzumachen. Wir haben also eher die Zukunft des Theaters in Schmallenberg im Blick.

Welche Rolle spielt das Theater in der Schmallenberger Kulturlandschaft?

Eine sehr rege. Gerade in der Winterzeit gibt es in der Region viele Aufführungen und die Ensembles sprechen damit ein breites Publikum an.

Ist schon eine Wiederholung des Festivals geplant?

Wir müssen erst einmal schauen, wie die erste Veranstaltung ankommt und welche Rückmeldungen uns die einzelnen Theatergruppen geben, aber eine Fortsetzung wäre auf jeden Fall wünschenswert – zum Beispiel alle zwei oder drei Jahre.

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