Zug Ost gewinnt Bruno-Peus-Pokal im Herzschlag-Finale

Flankiert von König Matthias Peus und seiner Königin (links.), Hauptmann Andreas Diemel-Kotthoff (rechts) und Karin Capito (Vierte von rechts) freuten sich die besten Schützen.
Flankiert von König Matthias Peus und seiner Königin (links.), Hauptmann Andreas Diemel-Kotthoff (rechts) und Karin Capito (Vierte von rechts) freuten sich die besten Schützen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Spannend wie schon lange nicht mehr verlief das Pokalschießen der Mescheder St.-Georgs-Schützen in fast allen Wettbewerben. Karin Capito, Vorsitzende der Schießsportabteilung, freute sich über faire Wettkämpfe mit insgesamt 81 Starts.

Meschede..  Schützenhauptmann Andreas Diemel-Kotthoff dankte bei der Siegerehrung dann auch der Schießsportabteilung mit ihrer rührigen Vorsitzenden an der Spitze für die tolle Organisation und die optimale Vorbereitung. Allgemein gelobt wurde der Beschluss, diese Veranstaltung wieder eine Woche vor der Generalversammlung durchzuführen, wie es vorher immer Tradition war.

Jubel beim Zug Ost der Bruderschaft, als Zugführer Thomas Burmann endlich wieder den „Bruno-Peus-Pokal“ begeistert seinen Schützen zeigte. Mit 602 Ringen hatten die Ost-Schützen um einen Ring besser gezielt als die West-Schützen, Gewinner in den vergangenen Jahren.

„Ein Herzschlagfinale mit Infarktcharakter“. befand der Hauptmann, als er zusammen mit Karin Capito den Wanderpokal überreichte. Den dritten Platz holte sich mit 582 Ringen der Vorstand, gefolgt von der Königsvereinigung (493) und dem Zug Nord (481).

Christoph Polle bester Schütze

In der Schützenklasse siegte Christoph Polle (78) vor Hubert Laukemper (71) und Ralf Vollmer (68), bei den Senioren, die aufgelegt schießen durften, war Wolfgang Gramsch (82) nicht zu schlagen, der Karl-Heinz Hedler und Alfred Leber, die beide 77 Ringe erzielten, gemeinsam auf den zweiten Platz verwies.

Zwei Sieger mit Moni Emmerich und Nina Kleine gab es bei den Damen mit jeweils 83 Ringen. Hier wurde Anita Schültke mit 75 Ringen Dritte.

Beim jugendlichen Nachwuchs lag am Ende Niklas Richter mit 61 Ringen vor Nicolas Capito (57) und Katharina Richter (35).

Beim Premierenwettbewerb „Schießstandkönigin“, an dem sich dreizehn Damen beteiligten, wurde mit Begeisterung um den Titel gekämpft. Jede Teilnehmerin musste fünf Schuss auf die Schießscheibe abgeben. Maximal zu erreichende Höchstpunktzahl waren 50 Ringe.

Erste „Schießstandkönigin“ bei St.-Georg wurde Nina Kleine mit 42 Ringen, gefolgt von Brigitte Kotthoff mit 38 Ringen. Gemeinsam auf den dritten Platz mit jeweils 37 Ringen kamen Nicole Fonfara, Marita Okesson und Ellen Heckmann.