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Red Hand Day

Zeichen gegen Kindersoldaten

25.02.2014 | 10:00 Uhr
Zeichen gegen Kindersoldaten
Mehrere hundert Schüler des Berufskolegs Bergkloster Bestwig beteiligten sich an der Aktion zum Red Hand Day und setzten damit ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Bestwig.   Zum „Red Hand Day“ wurden am Berufskolleg in Bestwig hunderte blutrote Handabdrücke gesammelt - eine Aktion von Unicef. Sie soll ein Zeichen sein, keine Kinder als Soldaten einzusetzen.

Mehrere hundert blutrote Handabdrücke sammelte Üwen Ergün von seinen Mitschülern am Berufskolleg Bergkloster Bestwig: Denn am sogenannten „Red Hand Day“ engagieren sich Menschen weltweit gegen den Einsatz von Kindersoldaten. „Die Stofftücher mit den Abdrücken wollen wir an den Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese übergeben“, sagt Üwen Ergün.

Der 17-Jährige aus Ramsbeck arbeitet ehrenamtlich als Junior-Botschafter für die Unicef und leitet das Unicef-Juniorteam Sauerland. Nach Schätzungen des Kinderhilfswerkes werden weltweit rund 250 000 Kinder als Soldaten missbraucht: Beispielsweise im Kongo, in Sierra Leone und in Kolumbien. Also in Ländern, in denen UNO-Truppen und teilweise auch die Bundeswehr – wie im Kongo – im Einsatz sind. „Daher haben unsere Politiker auch Einflussmöglichkeiten. Es ist wichtig, diese Problematik im Bewusstsein zu halten“, sagt Üwen Ergün.

Seine Mitschüler finden das richtig. Fast alle, die zum Unterricht in der Schule waren, pinselten eine Hand mit roter Farbe ein und drück-ten sie auf die Stoffbahn. Ein eindrucksvolles Signal gegen bewaffnete Kinder im Krieg.

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2014-02-25 10:00
Nachrichten aus Meschede, Eslohe, Bestwig und Schmallenberg