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Rinschen Park

Zehn Mieter sind schon vorgemerkt

03.02.2012 | 17:40 Uhr
Zehn Mieter sind schon vorgemerkt
Die grünschraffierte Fläche zeigt die Bereiche, in denen im Rinschen Park das Seniorenwohnen und der Beginenhof möglich sein sollen. Die blaugestrichelte Linie zeigt den Fußweg an, der durch den Park über den Mühlengraben vorbei am Grundstück Hatzig in die Innenstadt führt. Die obere schraffierte Fläche zeigt die Bereiche, die für die Feuerwehr zur Verfügung gestellt werden.

Meschede.   Das Wohnprojekt im Rinschen Park nimmt Gestalt an. Die ersten zehn Interessenten haben sich für das geplante Seniorenwohnen schon vormerken lassen. Manfred Breider, Vorsitzender des Seniorenbeirates, ist voller Zuversicht: Ab Ende 2013 wird vermietet, Mitte 2014 gebaut, im Frühjahr 2015 ist die Einweihung.

Das Wohnprojekt im Rinschen Park nimmt Gestalt an. Die ersten zehn Interessenten haben sich für das geplante Seniorenwohnen schon vormerken lassen. Manfred Breider, Vorsitzender des Seniorenbeirates, ist voller Zuversicht: Ab Ende 2013 wird vermietet, Mitte 2014 gebaut, im Frühjahr 2015 ist die Einweihung.

Investor wird die Siedlungs- und Baugenossenschaft Meschede sein. Deren Vorstand Josef Lumme strahlte gestern im Gespräch den gleichen Optimismus aus: „Das wird ein Selbstläufer.“ Ihm schweben 40 Wohnungen für etwa 100 Menschen vor. Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat einstimmig ein allererstes Strukturkonzept für Rinschen-Park gebilligt.

Ab sofort wird unverbindlich über Fragebögen der Bedarf ermittelt und welche Erwartungen Senioren an einen solchen Wohnpark stellen. Bis Mitte April finden zwei weitere öffentliche Gespräche zur Vorstellung des Projekts statt. Die Ergebnisse aus den Fragebögen werden im Mai, Juni vorgestellt. Parallel sollen auch die Beginen ihre Wünsche für ihr Frauenwohn-Projekt konkretisieren, das ebenfalls durch die SBG im Rinschen Park umgesetzt wird. Im Juni soll sich die neue „Interessengemeinschaft Rinschen Park“ gründen. Dieser neue Verein wird gemeinsam mit der Genossenschaft das Vorhaben umsetzen – und später auch über die Vergabe der Wohnungen entscheiden.

„Wir müssen generationenübergreifend denken“, sagt Josef Lumme. Zur architektonischen Gestaltung kann er sich bereits für Ende 2012 einen ersten Ideenwettbewerb vorstellen. Er hält zum Beispiel einen veränderbaren Wohnraum aus Modulen für möglich: Eine Wohngemeinschaft könnte anfangs 150 Quadratmeter anmieten, die später – bei anderem Bedarf – in kleinere Wohnungen von jeweils 50 Quadratmeter unterteilt werden könnten. Schnittmenge zwischen Beginen und Senioren sollen Gemeinschaftseinrichtungen sein, etwa Sozialräume oder für den Pflegedienst. Denn das Projekt ist ambitioniert, meint Manfred Breider: „Wir planen nicht nur Wohnraum, sondern auch die Betreuung. Auch Menschen mit Pflegestufe 3 können hier im Einzelfall wohnen“, betont er.

Vieles muss geklärt werden. Sicher ist: Eigentumswohnungen sind ausgeschlossen. Denkbar aber ist zum Beispiel, das Eigenheimbesitzer ihr Haus verkaufen, als Eigenkapital in das neue Projekt einbringen und die Summe sozusagen „abwohnen“. Auch viele Details sind noch vollkommen offen. Dürfen Senioren zum Beispiel ihren Hund mitbringen? Bislang ist das bei der SBG nicht erlaubt.

Jürgen Kortmann

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