Zahlen sprechen für Optionskommune
17.01.2008 | 19:45 Uhr 2008-01-17T19:45:45+0100Meschede. (WiGu) Die Arbeitslosigkeit der im Bereich Sozialgesetzbuch II erfassten Personen ist 2007 im Hochsauerlandkreis um 17,5 Prozent zurückgegangen, in Nordrhein-Westfalen um 8,1 Prozent. ...
... Im HSK hatte die Betreuung dieser Langzeitarbeitslosen 2005 der Kreis übernommen; in der Mehrheit der Arbeitsagentur-Bezirke im Land sind die Arbeitsgemeinschaften aktiv. Für Landrat Dr. Karl Schneider nach drei Jahren als Optionskommune Hochsauerlandkreis und nach dem Entscheid des Bundesverfassungsgerichts gegen die Arbeitsgemeinschaften von kommunalem Träger und Arbeitsagentur ein deutlicher Beleg für den Erfolg des Weges, der im HSK gewählt wurde. "Unser Optionsmodell hat hervorragend geklappt", betonte der Landrat gestern gegenüber der WR. Nach Anfangsproblemen im Jahr 2005 klappte die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt immer besser - nach drei Jahren für über 8 000 Personen.
In drei Jahren 8000 Personen vermittelt
Mit dem Argument, mit dem der Kreis ins Feld gezogen war, um als Optionskommune den Zuschlag zu bekommen, mit dem wird heute noch verstärkt geworben: Die Kommunen sind wesentlich näher an den Leuten - ob an den Arbeitslosen oder an den Arbeitgebern.
Bei dem Pressegespräch bestätigte dies Schmallenbergs Beigeordneter Burkhard König - ebenso die gute Kooperation mit der Arbeitsagentur: "Unsere Stärke ist die örtliche Nähe. Es gibt den täglichen Anruf von einem Arbeitgeber: "Habt ihr jemanden?" Schmallenberg hat die günstigste Arbeitslosenquote unter den sechs Geschäftsstellen der Agentur im HSK.
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