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Wildernde Hunde reißen erneut ein Reh

16.09.2012 | 14:32 Uhr

Freienohl. Die Freienohler Jäger mussten in der vergangenen Woche zum fünften Mal den Verlust eines Stücks Rehwild - gerissen durch wildernde Hunde - hinnehmen. Zum wiederholten Male wurde somit in dem Bereich Bergmecke, Stückelhahn, Autobahnbrücke Kohlsiepen ein totes Reh aufgefunden. Im aktuellen Fall handelt es sich um eine führende Ricke (Rehmutter), deren Kitz jetzt führungslos ist und nun den nächsten Winter nur sehr schwer oder überhaupt nicht überstehen wird. Die Spuren lassen darauf deuten, dass sich das Reh nach der Hundeattacke noch mehrere Stunden an Ort und Stelle gequält hat. Der Vorgang wurde polizeilich gemeldet. Darüber hinaus haben die Jäger Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Vor etwa fünf Jahren wurde ein uneinsichtiger Hundeführer mit 400 Euro bestraft.

Die Jägerschaft bittet die Anwohner aus dem oben genannten Bereich um Mithilfe. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Hundebesitzers führen, wird eine Belohnung von 100 Euro ausgesetzt. Die Jägerschaft weist darauf hin, dass es sich im Bereich des Rümmecketals um ein Naturschutzgebiet handelt. Im Naturschutzgebiet dürfen Hunde auch auf Wegen nur an der Leine geführt werden. In Zukunft werden in diesem Bereich vermehrt Kontrollen stattfinden, um die schwarzen Schafe unter den Hundeführern ausfindig zu machen. Jeder, der seinen Hund frei wildern lässt, müsse sich darüber im Klaren sein, dass er die Wildtiere nachhaltig schädigt, da sie durch langes Flüchten unnötig Energie verbrauchen, die ihnen im Winter dann fehlt“, so die Jäger.


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