Wie kommen Neuigkeiten zu uns?

Meschede..  Ein Kurbeltelefon aus dem Jahre 1914 – und direkt gegenüber ein Modell des aktuellsten Tablets. Ein Volksempfänger aus den 1930ern neben einem frühen Farbfernseher. Eine Ausgabe des Centralvolksblatts neben aktuellen Zeitungen aus dem Sauerland. In der Ausstellung „Leitmedien im Wandel – 1914 - 2014“, die ab jetzt in der Volksbank Sauerland in Meschede zu sehen ist, geht es nicht um Ereignisse wie Krieg oder Mauerfall, an die wir uns im letzten Jahr erinnert haben.

Wer steuert die Nachrichten?

Ihr Thema ist nicht minder spannend, geht es doch um Mediengeschichte, etwa die Frage: Wie kamen und wie kommen Neuigkeiten und Nachrichten zu uns? Welche Medien spielten und spielen welche Rolle? Und – nicht minder wichtig - Wer steuert(e) sie?

100 Jahre Geschichte

Fünf Themeninseln schlagen einen spannenden Bogen über 100 Jahre – von Telefon und Flugblatt über Film-Wochenschau und Radio bis zu Fernsehen und Smartphone.

Die Präsentationen zeigen multimedial und in Originalexponaten die Leitmedien der Epochen. Sie fragen nach den Wirkungen dieser Medien und verfolgen wichtige politische und gesellschaftliche Fragen – etwa nach der Rolle von Zensur und Propaganda sowie nach dem Recht „sich selbst ein Bild zu machen.“

Entwickelt und umgesetzt wurde die Ausstellung von Diana Kaczorowski und Sofia Frazao als Abschlussarbeit ihres Studiums an der FH Südwestfalen. Die wissenschaftliche Begleitung übernahmen Prof. Dr. Stephan Breide und Dipl.-Ing. Eckhard Stoll von der FH Südwestfalen Meschede, Bereich Kommunikationstechnik. Kooperationspartner der Ausstellung sind das Kulturbüro sowie das Stadt- und Landständearchiv der Stadt Arnsberg, das Stadtarchiv Meschede sowie die Volksbanken im HSK, die die Präsentation der Ausstellung in der Region übernehmen.