Wie fühlen sich die Bödefelder?

Windkraft..  Dank und Anerkennung für den Artikel zur Windkraft-Werbe-Veranstaltung in Grafschaft. Treffender kann man kaum beschreiben, was sich auf dieser windigen Kaffeefahrt-Veranstaltung abgespielt hat.


Die Fülle skandalöser Peinlichkeiten steigerte sich dann aber in der Diskussionsrunde nach einer kurzen Pause immer weiter und gipfelte in einem Ausbruch von Stefan Wiese, immerhin Fraktionsvorsitzender der UWG Schmallenberg, der zweitstärksten Partei: Bekanntlich ist die Region um Bödefeld mit am stärksten betroffen durch die geplante Industrialisierung durch Windkraftanlagen. In diesem Zusammenhang ließ sich eben dieser Herr Wiese zu der Aussage hinreißen, nach seinem Wunsch solle Bödefeld ruhig auch noch mit einem Atommüll-Endlager bedacht werden. In diesem Zusammenhang stellen sich mir verschiedene Fragen: Die Veranstaltung stand unter anderem auch unter der Überschrift „Versachlichung der Debatte“: Hat Herr Wiese hier zur Erreichung dieses Zieles beigetragen? Darf sich ein Fraktionsvorsitzender im Rat eine solche Entgleisung erlauben? Wie fühlen sich die Bödefelder, wenn sie mitbekommen, dass sich die zweitstärkste Partei im Rat so für ihre Interessen einsetzt?


Die UWG hat bei der letzten Kommunalwahl auch Stimmen in Bödefeld erhalten. Wird sich dies bei der nächsten Wahl wiederholen?

Die Antworten möge sich ein jeder selbst geben.

Markus Meyer, Bödefeld, für den Vorstand des Vereins für Umwelt- und Naturschutz Schmallenberg