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Wenig Anlass zur Milde: "Alles als großen Witz aufgefasst"

22.06.2007 | 06:45 Uhr

Bestwig/Meschede. (be) "Ich glaube nicht, dass sie sich bereichern wollten. Sie haben sich ganz einfach verzockt." Das war aber auch schon alles, was aus Sicht der Vorsitzenden des Schöffengerichts für den Angeklagten sprach.

Ein Jahr Haft auf Bewährung wegen Subventionsbetrugs - so lautete gestern das Urteil des Schöffengerichts gegen den Geschäftsführer von zehn Energietechnik-Unternehmen aus Bestwig. Die Bewährungszeit ist mit vier Jahren ungewöhnlich lang. Außerdem muss der 45-Jährige 2000 Euro an das Kinderhospiz Balthasar in Olpe zahlen.

Dem Angeklagten war zur Last gelegt worden, in zwei Subventionsverfahren falsche Angaben gemacht zu haben. Im ersten Fall ging es um einen Heizkessel für ein Neubaugebiet in Warstein. Hier konnte dem Angeklagten aber nicht nachgewiesen werden, den Einbau eines neuen Kessels zugesagt zu haben. Für diesen Teil der Anklage gab es Freispruch.

"Geglaubt, sie kommen mal wieder damit durch"

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