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Unicef-Ausstellung

Wasserwelle an der Bundesstraße in Bestwig

21.09.2012 | 20:00 Uhr
Wasserwelle an der Bundesstraße in Bestwig

Bestwig. Das war mal ein origineller Auftakt für eine Unicef-Ausstellung im Bestwiger Rathaus: Mehr als 60 Kinder der Velmeder An­dreas-Grundschule und des Bestwiger Christkönig-Kindergartens sind gestern Morgen als symbolische Wasserwelle von Bestwig bis nach Velmede „geschwappt“. Damit wollten die Jungen und Mädchen genau das erreichen, was auch die Ausstellung „Wasser ist Leben“ im Rathaus möchte - nämlich darauf hinweisen, dass die Versorgung vieler armer Länder mit Trinkwasser eine der großen Herausforderungen der Menschheit bleibt.

Die Ausstellung, die auf Initiative des heimischen Unicef-Junior-Botschafters Üwen Ergün im Rathaus präsentiert wird, zeigt, wie wichtig Wasser für das tägliche Leben ist und welche Probleme es gibt, wenn es fehlt, verschmutzt ist oder wenn die Quelle zu weit entfernt liegt.

„Wasser kommt nämlich leider nicht überall so einfach aus der Leitung wie bei uns in Deutschland“, erklärte Bürgermeister Ralf Péus den „kleinen Wassertropfen“ aus Grundschule und Kindergarten. „Ungefähr 800 Millionen Menschen auf der Welt haben es nicht so gut wie wir“, erklärte er den Kindern und lobte sie für ihren Einsatz. Unicef helfe weltweit beim Bau von Brunnen, Handpumpen und Wasserleitungen, sorge für bessere hygienische Bedingungen und versorge auch in Not-Situationen die Menschen mit sauberem Wasser. Dafür aber brauche auch Unicef wiederum Hilfe, Unterstützung und Aufmerksamkeit. Und genau dafür haben gestern die Bestwiger Kinder eindrucksvoll gesorgt.

Zu sehen ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Rathauses im Foyer.

Frank Selter



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