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Was kann die Sekundarschule?

26.10.2012 | 10:00 Uhr
Was kann die Sekundarschule?
Das Schulzentrum in Bad Fredeburg aus Realschule und Hauptschule, Klasse 10.Foto: Achim Keiper

Schmallenberg.   Die Sekundarschule macht landesweit von sich reden. Auch die UWG in Schmallenberg will von dem Thema nicht plötzlich überrollt werden und lädt daher ein zur Informationsveranstaltung „Sekundarschule – ein Thema für Schmallenberg?“

Noch brennt das Thema in Schmallenberg nicht. Die Hauptschule steht solide da und hat statt zwei sogar drei Eingangsklassen bilden können, doch es fällt ihr zunehmend schwerer die Kinder aus den Randbereichen der großen Flächengemeinde an sich zu binden. Die Schulen ohne Ganztag in Winterberg und Eslohe sind eine starke Konkurrenz.

Und um Schmallenberg herum tut sich auch einiges in der Schullandschaft: Finnentrop hat mittlerweile eine Gesamtschule, in Meschede ist die Sekundarschule mit dem gebundenen Ganztag zwar politisch gewollt, jedoch in einem ersten Versuch an der Elternbefragung gescheitert.

„Es geht uns jetzt nicht darum, eine Empfehlung für die Sekundarschule zu geben oder sie gar einzuführen“, unterstreicht daher auch Stefan Wiese, UWG-Vorsitzender und Lehrer der Hauptschule Schmallenberg. „Sie wird auch nicht all’ unsere Probleme lösen.“ Man wolle aber Eltern und Lehrer darüber informieren, was die Sekundarschule in Schmallenberg leisten könnte. Wo sind die Chancen, wo vielleicht auch die Risiken? Wiese betont auch, dass es sich nicht etwa um eine offizielle Veranstaltung der Stadt handelt. „Vielleicht sind wir aber alle hinterher ein bisschen schlauer.“

Referent an diesem Abend wird Dr. Michael Wildt sein, Lehrerausbilder am Studienseminar Münster und Schulberater für „heterogenitätsorientierte“, also Vielfalt in der Schulentwicklung.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, in die Diskussion mit dem Referenten einzusteigen.

Die UWG schreibt in ihrer Einladung: „Da die Schulentwicklung ein zukunftsweisendes gesellschaftliches Thema ist, halten wir es für wichtig, uns als politische Gruppierung umfassend zu informieren und darüber hinaus im Stadtgebiet die Diskussion anzustoßen, wie die Zukunft der weiterführenden Schulen in Schmallenberg aussehen soll.“

Die Wählergemeinschaft hofft auf viele Zuhörer.

Ute Tolksdorf


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