Walburga-Gemeinde jetzt komplett ohne Pfarrgemeinderat

Jugendheim und Kirche St. Walburga in Meschede
Jugendheim und Kirche St. Walburga in Meschede
Foto: WP
Was wir bereits wissen
In der Pfarrgemeinde St. Walburga Meschede ist nun der komplette Pfarrgemeinderat zurückgetreten.

Meschede..  Die Kirchengemeinde St. Walburga kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Rücktritt der Vorsitzenden Dr. Susi Bonk, die vor allem mit dem Leiter des pastoralen Raums nicht mehr zusammenarbeiten wollte sowie den Rücktritten der Mitglieder Maria Köhne und Brigitte Frings, sind nun auch die verbleibenden Mitglieder geschlossen zurückgetreten.

Markus Rickert, Edith Brockers-Stork, Elisabeth Schmidt und Werner Mansheim erklärten in ihrer kurzen schriftlichen Begründung: „Seit mehr als zwei Jahren setzten wir uns intensiv mit der Neugestaltung unseres pastoralen Raums auseinander. Wir als Restpfarrgemeinderat sehen uns in dieser schwierigen Situation nicht mehr in der Lage diese Aufgabe zu erfüllen.“

Unterstützung gewünscht

Nach den letzten Rücktritten hatten die verbleibenden Mitglieder angekündigt, sich eine vierwöchige Bedenkzeit nehmen zu wollen und sich gleichzeitig mehr Unterstützung aus der Gemeinde gewünscht.

Wie es nun weitergeht, ist völlig offen. Elisabeth Schmidt sagte im Namen des Pfarrgemeinderates: „Wir hoffen, dass der Rücktritt auch positiven Schwung für einen Neuanfang bietet“. Außerdem seien die Mitglieder für Aufgaben in der Gemeinde ja nicht verloren. „Wir werden uns weiter engagieren.“ Die Gremienarbeit komme allerdings für die meisten erstmal nicht in Frage. Der Pfarrgemeinderat soll bei der seelsorgliche Förderung der Pfarrgemeinde helfen.

Nächster Termin des Gremiums wäre der Pastoralverbundsrat am Samstagvormittag, 24. Januar, gewesen. Dort kommen alle Pfarrgemeinderatsvertreter des pastoralen Raums Meschede-Bestwig zusammen.