Von Putzfrauen und Waschlappen

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Was wir bereits wissen
Wenn sich in Wenholthausen der Theatervorhang hebt, dann geht es auf der Bühne turbulent und vor allem immer lustig zu. Dafür garantieren schon die ausgewählten Stücke und das kleine, aber feine Ensemble.

Wenholthausen..  Diesmal präsentieren Regisseur Reinhold Hesse und seine Darsteller die Komödie „Putzfrauen und Waschlappen“, ein Dreiakter von Rolf Sperling.

Nervennahrung

In der Schützenhalle ist es angenehm warm. Auf einem langen Tisch vor der Bühne stehen kalte und warme Getränke, allerlei Süßes und Knabberzeug. Nervennahrung! Die brauchen die Laiendarsteller, denn der Regisseur ist unerbittlich. Die Akteure sind schon sehr textsicher, aber Gesten, Mimik oder die Raumaufteilung der Bühne stimmen noch nicht. Da wird eifrig korrigiert und wiederholt. Doch die sechs Schauspieler nehmen es fast stoisch auf und sind gleich bemüht die Szene erneut zu spielen. Erst wenn Hesse zufrieden ist, geht es in dem Akt weiter. Hesse ist Perfektionist.

Unterschiedliche Charaktere

Dennoch gibt es bei den Proben auch viel zu lachen. Da ist es ein Versprecher, da eine zufällige entstandene ulkige Körperhaltung, die für Heiterkeit sorgt. Natürlich tut das Stück sein Übriges. „Wir haben diesmal sechs Hauptrollen, die aber alle sechs unterschiedliche Charaktere haben. Das auf der Bühne herauszuarbeiten ist schwer“, erklärt Hesse. „Da ist die verständnisvolle Ehefrau, die selbstbewusste Gattin, die unsichere Partnerin. Demgegenüber der zufriedene Ehemann, das Weichei und der harmoniesüchtige Gatte. Das muss der Zuschauer nicht nur spüren, sondern auch erleben.“ Dass das Stück die Besucher in seinen Bann ziehen wird, ist versprochen. Es gibt viel zu lachen. Für Situationskomik sorgen Ela Dünnebacke, Florian Mette, Karin Frese, Klaus Schubert, Nadine Hesse und Guido Dünnebacke.

Der Inhalt

Die Ehepaare Hartwig und Keller verbringen in der Wohnung von Anna und Robert Winter einen netten, gemütlichen Abend. Es wird viel gelacht, gegessen und getrunken. Irgendwann erreicht man das Thema, was die Männer ohne die Frauen tun würden. Natürlich wehren sich die Männer vehement gegen die Vorwürfe der Frauen, nur verschlampt und dreckig zu sein und alles verkommen zu lassen. Die Männer hingegen werfen ihren Frauen nun vor, dass sie viel zu sauber und pingelig sind. Ein Wort gibt das andere, man streitet sich. Schließlich wettet man, dass die Männer es nicht schaffen, den Haushalt auch nur eine Woche lang in Ordnung zu halten...

Gespielt wird am Sonntag, 15. Februar, um 16 Uhr; am Freitag, 6. März, um 19.30 Uhr und Samstag, 7. März, um 19.30 Uhr in der Schützenhalle.
Der Kartenvorverkauf läuft seit Montag im Backshop Franzes in Wenholthausen. Auch unter www.theater-wenholthausen.de sind Karten zu bekommen. Dort können zusammenhängende Karten aus den aufgeführten Reihen zugewiesen werden. Eine bestimmte Sitzplatzauswahl ist leider nicht möglich.