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Viel Arbeit in Markes Haus: Schon im November die erste Veranstaltung

21.09.2012 | 17:23 Uhr

Eversberg. Im Kultur- und Bürgerzentrum „Markes Haus“ in Eversberg wird derzeit viel bewegt. Nachdem in den vergangenen Jahren die Außenhülle denkmalgerecht saniert wurde und die Planungen für das Nutzungskonzept weiterentwickelt wurden, folgen jetzt der Innenausbau, die Installation der Gebäudetechnik und die Entwicklung des Kulturprogrammes.

Hiervon hat sich Regina Schmitz vom Projektentwicklungsbüro „Startklar“ überzeugt. Sie begleitet im Auftrag des Landes die Umsetzung des Förderprogramms „Initiative ergreifen“ und stellt sicher, dass Fördergelder zielgerichtet und nachhaltig verwendet werden. Mit dabei waren Martin Dörtelmann und Wilhelm Bödefeld von der Stadt Meschede, Architekt Sven Meißner und der Geschäftsführer der Bergstadt Eversberg gGmbh, Peter Temmhoff. Durch die Baustelle führte Prof. Dr. Jürgen Bechtloff, der das Projekt initiiert hat.

Martinsmarkt und Kunstausstellung

Ein wichtiges Thema war ebenso die Weiterentwicklung des Veranstaltungskonzeptes durch das „Kulturteam“. Diese Aufgabe haben Janine Temmhoff und Ingrid Völcker übernommen. Es gilt den Veranstaltungskalender für 2013 mit circa 20 Veranstaltungen zu planen und Künstler auf Termine ab März kommenden Jahres zu verabreden.

Zum Martinsmarkt am 3. und 4. November werden neun Kunsthandwerker in Markes Haus untergebracht und die Villa Künstlerbunt wird ihre Kunstausstellung in ihren neuen Räumen präsentieren. So können sich die Besucher einen ersten Eindruck der Atmosphäre der Räume verschaffen. Die wichtigsten Innenarbeiten werden bis Ende Februar abgeschlossen. Der Kulturbetrieb kann dann ab März starten. Das Projekt „Markes Haus“ ist, wie auch der Eversberger Marktplatz, ein Regionale-Projekt innerhalb der Projektfamilie „Märkte in Südwestfalen – miteinander handeln“. Daher soll die offizielle Einweihung von Markes Haus im Präsentationsjahr der Regionale 2013 stattfinden. Der stramme Zeitplan in den nächsten Monaten, die Finanzierung der Eigenanteile durch handwerkliche Eigenleistungen und Spenden sowie die Organisation des Kulturbetriebes erfordern daher einen großen Einsatz der ehrenamtlichen Akteure.

Anfrage des Bundes der Steuerzahler

Zu allem Überfluss erreichte den Bergstadtverein über die Bezirksregierung eine Anfrage des Bundes der Steuerzahler, der einen Fragenkatalog zur Förderung der Gastronomie mit Steuergeldern enthielt und aufwendig bearbeitet wurde. Im Rahmen der Beantwortung konnte aber verdeutlicht werden, dass die Fördermittel für Markes Haus im Wesentlichen nur die Bausubstanz, die Gebäudehülle und den Innenausbau des ideellen Bereichs betreffen. Die Gastronomie wird vom Innenausbau bis zu den Einrichtungsgegenständen nicht mit öffentlichen Mitteln gefördert. Zudem wurde bereits mit den Förderanträgen nachgewiesen, dass Markes Haus über die Einbindung in den Kulturtourismus positive Effekte in Eversberg und Umgebung bewirkt, die Fördergelder damit rentabel eingesetzt werden und die Wirtschaftsleistung von Eversberg insgesamt gesteigert wird.

Wer Interesse an diesem gemeinschaftlichen Bürgerprojekt hat und mitwirken möchte, kann gerne per Email, post@markes-haus.de, Kontakt zur Projektgruppe aufnehmen.



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