VEW-Gelände: Klarheit bis zum Herbst
20.06.2007 | 08:38 Uhr 2007-06-20T08:38:04+0200Bestwig. (fr) Bis zum Herbst soll Klarheit bestehen, wie die künftige Nutzung des ehemaligen VEW-Geländes in Bestwig aussieht.
Das sagte Bauamtleiter Jörg Stralka in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt. Ziel sei es, so Bürgermeister Ralf Pe?us, eine Planung zu ermöglichen, die Platz für alle drei Interessenten schaffen würde. Peus: "Unsere Wunschvorstellung ist, da eine Dreifachnutzung hinzukriegen." Das Sozialwerk St. Georg möchte ein Wohnheim für Menschen mit "Doppeldiagnose" - also psychische und Suchterkrankung bauen. Parallel dazu könnten noch ein Ärztehaus sowie eine Einrichtung für betreutes Wohnen entstehen.
Und es sieht wohl recht gut aus, dass der Platz für alle drei Projekte reicht. In Gesprächen zwischen Gemeindeverwaltung und RWE habe man festgestellt, dass der beim Energieversorger nach wie vor bestehende Platzbedarf auf dem Gelände einer Verwirklichung aller drei Gebäude nicht im Wege stehe, so Pe?us.
Nun erfolgten die Verhandlungen zwischen RWE und den drei Interessenten, sagte Pe?us - die Gemeinde selbst sei dabei außen vor. Die Gespräche könnten aber nicht ganz unkompliziert werden: Nach WR-Informationen muss die RWE einige Leitungsstränge verlegen, um genügend Platz für alle drei Bau-Projekte zu schaffen. Diese Arbeiten sind kostenträchtig - und diese Summe würde RWE in den Kaufpreis einbeziehen.
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