Veledahöhle wird im Frühjahr eröffnet

Foto: WR
Was wir bereits wissen
Zahlreiche Fledermäuse haben es sich derzeit in der Veleda-höhle, auf der Nordseite des Ostenbergs, gemütlich gemacht und brauchen ihre Ruhe. Velmedes wohl spannendste Attraktion befindet sich im Winterschlaf.

Velmede..  Doch bis zum vergangenen Herbst hat die Dorfgemeinschaft Velmede-Bestwig dort gewerkelt und einiges auf die Beine gestellt, um einen Teil der Höhle begehbar zu machen.

Im Frühjahr 2015 steht die feierliche Eröffnung auf dem Plan.

Die wesentlichen Baumaßnahmen sind mittlerweile abgeschlossen, Schautafeln aufgestellt und Anschaffungen für die geplanten Führungen, wie Schutzhelme und Taschenlampen, getätigt, auch haben sich bereits spontan acht Personen bereit erklärt, als Höhlenführer zu fungieren. „Das Interesse im Dorf ist riesig. Viele waren bereit, mitanzupacken“, so Michael Stratmann von der Dorfgemeinschaft.

Vorbereitungen

Weil das ältestes Kultur- und Geschichtsdenkmal des Ortes seit fast 50 Jahren mit einem Gitter versperrt ist, wird es für die meisten Bewohner zum ersten Mal möglich sein, die Höhle zu betreten. Sie soll nun wieder verstärkt ins Bewusstsein geraten. Stratmann: „An angekündigten Wochenenden werden öffentliche Führungen angeboten. Dort besteht dann die Möglichkeit, mehr über die Entstehung und Nutzung der Veleda-Höhle zu erfahren.“

Für die Dorfgemeinschaft gilt es nun kurz durchzuatmen, bevor mit den Vorbereitungen für die Eröffnung begonnen wird. Ein Termin steht schon fest: Am 30. und 31. Mai wird es um den Freizeitplatz „Am Knükel“ ein Dorffest geben bei dem auch andere Vereine des Ortes beteiligt werden sollen. Gleichzeitig können aber auch alle Interessierten an einer Führung durch die Höhle teilnehmen. Touren werden über einen 90 Meter langen horizontalen Weg erfolgen, der am sogenannten „Schusterstübchen“ endet.

Vorher sind im Frühjahr noch einige kleinere Maßnahmen um die Höhle herum zu erledigen, um einen sicheren und ansehnlichen Zugang zu gewährleisten - so soll unter anderem der Zugangsweg geschottert und ein Geländer angebracht werden. „Die Dorfgemeinschaft fiebert der Eröffnung schon jetzt entgegen“, so Michael Stratmann abschließend.