Veleda-Höhle steht vor ihrer Eröffnung

Foto: Mustafa Amet
Nach langer Vorbereitungszeit, viel Fleiß und jeder Menge Einsatz von Einheimischen wird die Velmeder Veleda-Höhle Ende Mai für Besucher freigegeben.

Velmede..  Am 30. und 31. Mai findet ein Rahmenprogramm anlässlich der Höhleneinweihung am Tretbecken an der Halbeswiger Straße statt. Entscheidende Vorbereitungen sind jetzt getroffen worden: Der Weg zur Höhle wurde geschottert und der Höhlenaufgang mit Holzhackschnitzeln aufgefüllt. Zudem wurde am Höhleneingang ein Geländer aufgestellt und geschweißt.

Germanische Seherin Veleda

Über vier Stunden waren Michael Stratmann (stellvertretender Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Velmede-Bestwig), Peter Eikeler, Lisa Stieren, Leon Fiedler, Rico Wojahn, Meinolf Fischer, Michael Dunsche, Horst Humpert und Christoph Wojahn vor Ort tätig, um den geplanten Einsatz zu bewerkstelligen. Bei der Höhleneinweihung selbst werden 12 Naturranger (Höhlenführer) im Einsatz sein, um die Gäste durch die Höhle zu begleiten. Die erfahren dann unter anderem, dass die 50 Meter tiefe und 90 Meter lange Höhle im Winter unter anderem Domizil der Nordfledermaus ist. An den Feierlichkeiten wird auch die germanische Seherin Veleda, nach der die Höhle benannt ist, teilnehmen. Am Samstag ab 11Uhr und am Sonntag ab 13 Uhr können sich Gäste neben diversen Leckereien wie Spanferkel und Höhlenschnaps auch an Darbietungen des örtlichen Männergesangsvereins erfreuen. Damit auch die Kleinen nicht zu kurz kommen, ist für sie ein Kinderprogramm vorgesehen. Um die Gäste auch über die Arbeit der Dorfgemeinschaft Velmede-Bestwig auf dem Laufenden zu halten, wird es einen Informationsstand geben. Vor dem Höhleneingang wird es Sitzmöglichkeiten geben. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, den einen oder anderen Happen zu sich zu nehmen und zu verschnaufen.

Erste Arbeiten ab 2014

2014 waren die ersten Arbeiten in der Höhle aufgenommen worden, um sie wieder begehbar zu machen. Im Rahmen eines Leader-Projekts und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Bestwig wurden Treppen und Stege in der Höhle eingebaut. Auffallend sind in der Höhle die wenigen Tropfsteine - anders als in vielen Schauhöhlen. Der Grund dafür: Die Höhle stand über viele Jahrtausende offen und wurde von Menschen und Tieren bewohnt.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE