UWG verzichtet auf eigenen Kandidaten

Meschede..  Die UWG Meschede wird zur Wahl des neuen Bürgermeisters keinen eigenen Kandidaten aufstellen. Vielmehr hätte sich die UWG gewünscht, mit allen politischen Kräften in Meschede gemeinsam eine qualifizierte Person zu suchen, die sich parteiübergreifend für das Bürgermeisteramt zur Wahl stellt. Dafür scheine in Meschede die Zeit noch nicht reif zu sein, heißt es in einer Pressemitteilung der UWG-Ratsfraktion und des Vereinsvorstands.

Als ideal sieht die UWG die Besetzung mit einer bodenständigen Person, ausgestattet mit Bürgernähe und Respekt für politische „Gegner“, mit der Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen, und einem effizienten, zeitgemäßen Führungsstil.

Konzentration auf Arbeit im Stadtrat

Die UWG möchte auf keinen Fall letztlich nur einen „Zählkandidaten“ aufstellen, um den einen oder anderen Kandidaten in eine Stichwahl zu führen. „Das wäre unredlich und würde unsere kommunale Wählergemeinschaft in die Rolle eines Steigbügelhalters führen“, so der UWG-Vereinsvorsitzende Dr. Burkhard Müller.

Die Unabhängigkeit der UWG von landes- und bundespolitischem Denken steht im Vordergrund: „Unsere Arbeit findet im Mescheder Rat statt“, so Michael Lichter, stellv. Vorsitzender der Ratsfraktion: „Die UWG wird die Arbeit des neuen Bürgermeisters auch zukünftig nach dem Grundsatz begleiten: offen, kritisch, aber auf jeden Fall fair.“