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UWG fordert Kfz-Zulassungsstelle im Rathaus Schmallenberg

30.10.2012 | 09:00 Uhr
UWG fordert Kfz-Zulassungsstelle im Rathaus Schmallenberg
Foto: Archiv

Schmallenberg. „Mit dieser Kfz-Zulassungsstelle in Schmallenberg möchten wir mehr Bürgernähe und eine nachhaltige Einsparung von Energiekosten für die motorisierten Bürger erreichen“, heißt es in dem UWG-Antrag.

Zur Begründung: „Die Bürger der Stadt, die ihr Fahrzeug an-, um- oder abmelden wollen, müssen dafür heute in die ca. 30 Kilometer entfernte Stadt Meschede fahren.“ Neben dem Zeitverlust entstünden dabei nicht nur die Fahrtkosten (Kraftstoff, Wertverzehr etc.), es werde auch CO2 erzeugt.

„Es geht ja nicht darum, dass so eine Stelle ständig besetzt ist“, erklärt Dieter Eickelmann auf Nachfrage unserer Zeitung. Vielmehr gehe es darum, dass es feste Öffnungszeiten in Schmallenberg gebe, auf die sich die Schmallenberger dann einstellen könnten. „Mit Blick auf den Schutz der Umwelt ist es doch besser, wenn ein Beamter von Meschede nach Schmallenberg fährt, anstatt viele Schmallenberger von Schmallenberg nach Meschede“, so Eickelmann – und weiter: „Wenn es im Kreis Olpe möglich ist, eine Kfz-Zulassungsstelle im Rathaus in Altenhundem einzurichten und dadurch den Bürgern von Lennestadt und darüber hinaus die ca. 30-minütige Fahrt nach Olpe erspart wird, müsste das auch für die Schmallenberger möglich sein.“

Nebenstellen der Kfz-Zulassungsstelle gibt es im HSK keine, wie Martin Reuther, Pressesprecher des Kreises, gestern erklärte. Im Gegensatz zum Kreis Olpe gebe es im HSK aber drei Kreishäuser – in Arnsberg, Brilon und Meschede. Auf die Frage, ob eine solche Stelle denn in Schmallenberg denkbar wäre, sagte Reuther: „Das muss die Politik entscheiden.“

Laura Mock



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