Untersuchung ist der erste Schritt
04.08.2011 | 13:34 Uhr 2011-08-04T13:34:00+0200
Bödefeld/Oberkirchen.Windkraftanlagen - wie würde das aussehen? Nach der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende und dem neuen Windenergie-Erlass der Landesregierung NRW wird aktuell auch das Schmallenberger Stadtgebiet im Rahmen einer Masterarbeit auf seine Eignung für die Windkraftnutzung untersucht.
Für zwei modellhaft ausgewählte Standorte ist jetzt den Bürgern in Oberkirchen und Bödefeld die Wirkung auf das Landschaftsbild unter anderem mit Foto-Simulationen der theoretischen Anlagenstandorte gezeigt worden. „Die Resonanz war sowohl in Oberkirchen, als auch in Bödefeld sehr gut“, sagt Schmallenbergs Klimamanager Helmut Hentschel. Anlieger, Grundstückseigentümer, Politiker und Gastronomen folgten seiner Einladung und diskutierten mit. „Die Reaktionen waren ganz unterschiedlich“, berichtet Hentschel.
Von Baugenehmigungen für Windkraftanlagen sei die Stadt aber noch mehrere Jahre entfernt. „Vorher müssen - unter Berücksichtigung aller planerischen Belange und unter umfassender Beteiligung der Bürger - Vorrangzonen geplant und beschlossen werden“, erklärt der Klimamanager. Die flächenhafte Untersuchung ist nur der erste Schritt auf diesem Weg.
Eignungsgebiete erarbeiten
Geograph Martin Vollnhals arbeitet dafür momentan an seiner Master-Arbeit mit dem Titel „GIS-gestütztes Verfahren zur Ausweisung von Windkrafteignungsgebieten auf Waldstandorten - Potenzialflächenanalyse und Landschaftsbildbewertung am Beispiel der Stadt Schmallenberg“ am Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum. Dabei werden unter Berücksichtigung von Ausschlusskriterien, wie Wohn- und Erholungsgebieten, Naturschutzgebieten sowie zusätzlichen Abständen zu diesen Flächen, und Positivkriterien, wie den Windgeschwindigkeiten, mit einem geographischen Informationssystem Vorschläge für die Schaffung von Eignungsgebieten erarbeitet.
Für die Nutzung der Energie des Windes gilt es, mehreren Anforderungen gleichzeitig gerecht zu werden - den Rechten der Bürger, dem Schutz des naturnahen Landschaftsbildes sowie dem Artenschutz - und dabei gleichzeitig Chancen für Windstrom zu eröffnen.
Bürger frühzeitig einbinden
Martin Vollnhals entwickelt in seiner Arbeit daher einen neuen Ansatz zur Landschaftsbildbewertung und Erholungseignung, welcher Bürger und Gäste in das Verfahren zur Standortplanung einbindet. In Abstimmung mit der Stadt hat er dazu die Standorte Bödefeld und Oberkirchen modellhaft beplant.
08:30
Von den zukünfigen Investoren hat offensichtlich noch keiner die Rentabilität der Windmühlchen berechnet, denn wenn man im Sauerland davon ausgeht, dass es im Herbst und Winter zu stürmisch für den Berieb der Windkraftanlagen ist und sie deshalb aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden müssen und im Hochsommer kein Wind weht wann soll das Windmühlchen denn dann Geld einbringen ??????
20:22
Die Energiewende ist nunmal leider beschlossen und da führt auch kein Weg mehr dran vorbei.
Deswegen haben auch wir jetzt die Pflicht unseren Beitrag zu Leisten. Wenn man die Dinger irgendwo hinter Latrop klatscht, wo man sie kaum sieht- dann störts keine Sau. Wenn man immer nur meckert, dann geht nie was voran. Und das alles sag ich, obwohl ich bei Weitem kein Anhänger dieser Öko-Besessenen bin!
19:01
Ich ziehe Atomstrom vor. Mir wäre ein Atomkraftwerk in Grafschaft auch lieber, aber da kommen ja hühner und Hähnchen hin.
03:19
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03:19
Wie kann man nur solche bekloppen Kommentare von sich geben?
Zu # 2: Bitte sag`mir doch, welches Zeug Du geraucht hast...
15:47
Offensichtlich ist den Kommentatoren 2 und 3 die Umgebung in der Sie leben völlig egal !!!!!!!
Beide wollen offensichtlich das große Geld mit Windkraft verdienen auf Kosten der Menschen die dort leben
Dann verschandelt mal schön das Sauerland
14:20
@ #1
Windkraft für sich zu nutzen ist eine alte Erungenschaft, die -zugegeben- im Sauerland noch eher selten angetroffen wurde.
Umso mehr bieten sich heute Gelegenheiten, diese Energie, die weder die Landschaft schlimmer verschandelt als Überlandleitungen, noch schädigt zu nutzen.
12:30
@#1, richtig, diesem Öko-Wahn muß Einhalt geboten werden. Mir ist eine verstrahlte Umgebung auch lieber, da bleibt wenigstens das ortstypische sauerländer Bild erhalten!
09:34
Der erste Schritt ist schon der f a l s c h e Schritt !!!!!!!!!!!!
Warum verschandeln Sie Ihre Heimat ??????????
Alle Personen auf dem Bild sollten sich fragen, ob Sie für ein paar Euro Ihre Heimat verschandeln wollen ???