Unruhiger Jahreswechsel

Die Feuerwehr Meschede löschte ein brennendes Auto auf der A 46 bei Stockhausen.
Die Feuerwehr Meschede löschte ein brennendes Auto auf der A 46 bei Stockhausen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Fast 100 Einsätze kamen zum Jahreswechsel auf die Polizei im Hochsauerlandkreis zu. Letzter Einsatz im Jahr 2014 für die Feuerwehr Meschede: Ein brennender Pkw auf der A 46.

Meschede/Hochsauerlandkreis.. Eine unruhige Nacht mit kreisweit fast 100 Einsätzen – das ist die Silvesterbilanz der Kreispolizeibehörde. Zum Jahresbeginn 2014 waren es knapp 80 gewesen. Drei Autofahrern wurde eine Blutprobe entnommen und wegen ihres Alkoholkonsums der Führerschein entzogen – einer von ihnen war unter Alkoholeinfluss verunglückt.

In sieben Fällen waren Menschen so betrunken, dass die Polizei den Rettungsdienst holte. Bei der Kreis-Leitstelle in Meschede kennt man das: Sie sprach gestern von einer „normalen“ Silvesternacht. Starker Nebel und Straßennässe ergaben in der Silvesternacht eisglatte Fahrbahnen. Dadurch kam es zu acht Unfällen, glücklicherweise ohne Verletzte.

Hunde suchen das Weite

Die Polizei wurde in der Silvesternacht unter anderem zu sieben Körperverletzungen, 13 Ruhestörungen und sechs Sachbeschädigungen gerufen. Auch an Haustieren ging die Nacht nicht spurlos vorbei: Drei Tierhalter meldeten den Verlust ihrer Hunde – offenbar waren die angesichts des Böller-Lärms abgehauen. Zumindest eines der Tiere tauchte bis Redaktionsschluss wieder auf. Knaller oder Raketen lösten in Calle den Brand eines Containers aus, der aber rasch gelöscht wurde.

Totalschaden nach Fahrzeugbrand

Der Mescheder Löschzug hatte am Dienstagabend seinen letzten Jahreseinsatz 2014. Auf der A 46 war in Höhe von Stockhausen ein Auto plötzlich in Brand geraten. Der Wagen einer Fahrerin aus Werne hatte zuvor kein Gas mehr angenommen. Als die Frau an den Straßenrand fuhr, fing ihr Auto auch schon Feuer. Das Auto brannte komplett aus. Die fünf Insassen, die vom Skifahren im Sauerland zurückkamen, blieben unverletzt. Brandursache ist ein technischer Defekt. Löschzugführer Holger Peek war mit 23 Helfern im Einsatz. Die Autobahn in Richtung Arnsberg wurde für eine halbe Stunde gesperrt.