Umgestaltung der Innenstadt teurer als geplant

Blick auf die Innenstadt: Zwischen Pressehaus und Finanzamt (ganz rechts) ist die Henne geöffnet worden - eines der Regionale-Projekte
Blick auf die Innenstadt: Zwischen Pressehaus und Finanzamt (ganz rechts) ist die Henne geöffnet worden - eines der Regionale-Projekte
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Die Umgestaltung der Innenstadt ist etwas teurer als geplant geworden. Die Stadt Meschede hofft auf eine zusätzliche Förderung.

Meschede..  Die Stadt Meschede hat jetzt die Schlussrechnung für die Maßnahmen vorgelegt, die aus dem Topf der Städtebauförderung bezuschusst worden sind. Demnach haben diese Teile des Regionale-Projekts 6,65 Millionen Euro gekostet. Veranschlagt waren 5,86 Millionen Euro.

Mehrkosten „im Rahmen“

Für Klaus Wahle, den Leiter des Fachbereichs Planung und Bauordnung, ist diese Summe „im Rahmen“: Mehrkosten von 10 bis 15 Prozent seien bei Projekten in dieser Größenordnung nicht ungewöhnlich, erklärte er. „Dabei muss man bedenken, dass wir zwei Jahre vor dem Baustart kalkuliert und die ersten Pläne aufgestellt haben, danach werden sie noch einmal überarbeitet und erst dann wird gebaut und man hat die wirklichen Kosten.“

Um Gelder zu sparen, habe die Stadt Meschede während der Bauphase an einigen Stellen auch auf die ein oder andere Besonderheit verzichtet. Bezahlt ist die Summe bereits. Trotzdem könnte es sein, dass die Stadt Meschede die Mehrkosten nicht tragen muss: Sie hat einen Förderantrag an die Bezirksregierung gestellt und bittet um eine Übernahme der zusätzlichen Kosten. Dort wird geprüft, ob die Kommune einen Nachschlag erhält.

Unter den Punkt Städtebauförderung fallen alle Baumaßnahmen von der Ruhrbrücke bis zur Henneaue. Darüber hinaus hat die Stadt Meschede Mittel für Gewässerbauförderung (z.B. Öffnung des Hennedeckels) erhalten. Auch hier wurden die Projekte leicht teurer, die Mehrkosten sind aber bereits nachträglich gefördert worden. Bei der Tourismusförderung (z.B. Himmelstreppe) wurden die Maßnahmen günstiger als veranschlagt.

Zwölf Millionen Euro insgesamt

Insgesamt haben die Regionaleprojekte 12 Millionen Euro gekostet. 10,5 Millionen Euro an Fördergeldern sind der Stadt bewilligt worden.