Tödlicher Unfall - 25-jähriger Fußgänger aus Meschede von Auto erfasst

Ein Pkw erfasste die beiden Fußgänger aus Meschede. Das Auto landete vor einem Baum.
Ein Pkw erfasste die beiden Fußgänger aus Meschede. Das Auto landete vor einem Baum.
Foto: Jürgen Kortmann
Was wir bereits wissen
Ein 25 Jahre alter Fußgänger ist am Sonntagmorgen bei einem furchtbaren Unfall zwischen Berge und Visbeck ums Leben gekommen. Seine Begleiterin erlitt schwere Verletzungen. Der Unfallverursacher fuhr gegen einen Baum und wurde ebenfalls schwer verletzt. Alle Opfer sollen aus Meschede stammen.

Meschede/Berge.. Noch sind viele Fragen offen. Die Polizei ermittelt. Gegen 4.45 Uhr wird der Unfall bekannt. An der L 840 zwischen Bergerhütte und Visbeck gibt es keinen Fuß- oder Radweg. Entlang der Straße sind ein 25 Jahre alter Mann aus Meschede und seine gleichaltrige Begleiterin, ebenfalls aus Meschede, zu dieser Zeit als Fußgänger unterwegs.

Begleiterin schwer verletzt im Krankenhaus

Sie werden etwa unterhalb der Anhöhe dieser Straße beide von dem Auto eines 24-jährigen Mannes aus Meschede erfasst, der in Richtung Visbeck unterwegs ist. Der 25 Jahre alte Mann erleidet dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unglücksstelle stirbt. Seine Begleiterin wird schwer verletzt und ins Mescheder Krankenhaus gebracht.

Noch unklar ist das Geschehen nach diesem schrecklichen Zusammenstoß. Der Unfallverursacher fährt offenbar weiter. Entlang der Landstraße sind weitere Leitpfosten umgefahren. Direkt am Ortseingang von Visbeck, ein paar hundert Meter von dem ersten Unglücksort entfernt, prallt der Autofahrer gegen eine kleine Baumgruppe unmittelbar neben der Straße. Bei diesem Zusammenprall wird der 24 Jahre alte Mann schwer verletzt.

Polizeihubschrauber sucht nach weiteren Verletzten

Zur Unterstützung der Rettungskräfte vor Ort kommt ein Polizeihubschrauber: Denn zunächst ist unklar, ob weitere Menschen verletzt worden waren – es war zunächst weder bekannt, ob die beiden Fußgänger weitere Begleitung hatten, noch, ob außer dem Fahrer weitere Insassen im Auto saßen. Die Feuerwehr suchte deshalb mit Scheinwerfern und Lampen das Wiesengebiet entlang der Straße ab, der Hubschrauber unterstützte die Suche mit einer Wärmebildkamera. Gefunden wurde niemand.

Für die Betreuung der Angehörigen und der Einsatzkräfte waren Notfallseelsorger im Einsatz. Die Landstraße 840 war bis zum Morgen gesperrt. Das Autowrack in Visbeck wurde von der Polizei abgesichert.

Sachverständigenbüro erstellt Gutachten

Die Ermittlungen zu der Unfallursache dauern an. Ein Gutachten zur Rekonstruktion des tragischen Unfalls ist bei einem Sachverständigenbüro beauftragt worden.