THW erhält zusätzliche Mittel für die Sanierung

Meschede/Hesborn..  Die Sanitäranlagen im THW-Gebäude werden saniert. Die anschließende Mieterhöhung kann das THW im Hochsauerland über ein neues, bundesweites Bau- und Sanierungsprogramm des Bundes finanzieren.

Ein wenig klingt das nach einer Überweisung von der rechten in die linke Tasche. Erhöht wird nämlich die Zuweisung, die das THW vom Bund erhält. Und das Geld leitet der Verband wiederum an den bundeseigenen Liegenschaftsbetrieb, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, weiter. Bernd Mielisch, Geschäftsführer der THW-Geschäftsstelle Arnsberg, ist zufrieden: „Wir hätten das sonst über die Mittel, die für die Ausstattung vorgesehen sind, refinanzieren müssen.“

„Gut aufgestellt“

Mielisch betont: Das THW in Meschede sei gut aufgestellt. Die THW-ler sind mit ihren 22 Aktiven, einer Jugendgruppe mit acht Teilnehmern und zwei Fahrzeugen in einem bundeseigenen Gebäude an der Le-Puy-Straße untergebracht. „Das ist insgesamt in einem sehr guten Zustand“, erläutert Mielisch. Er ist neben dem HSK auch zuständig für die Kreise Paderborn, Höxter und Soest. Bundesweit gebe es zum Teil „schlimme Zustände“. Alle THW-Bauten in seinem Zuständigkeitsbereich seien in recht gutem Zustand, lägen „im oberen Drittel“.

Bundesweit geht es um 27 Millionen Euro, die in den kommenden vier Jahren für Baumaßnahmen und für die Anmietung von Unterkünften verwendet werden.

In Hesborn ist der Jugendgruppenraum erweitert worden. „Da hatten wir ein Defizit“, gibt Mielisch zu. Immerhin 37 Jugendliche gehören dort dem Hilfsverband an. Der Umbau hat bereits stattgefunden und wird nun auf die Miete umgelegt. Auch das könne über die Mittel finanziert werden.

Der Sauerländer SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese hatte über das Bauprogramm informiert: „Meschede und Hesborn stehen in der jetzt beschlossenen Prioritätenliste“, sagt er und betont: „Die Finanzierung der Liegenschaften ist ein wichtiges Signal: Wer sich ehrenamtlich so engagiert, hat auch Anspruch auf gute Rahmenbedingungen.“