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Interview

Teamfähigkeit ist beim „Flyball“ das A und O

25.03.2011 | 16:00 Uhr
Teamfähigkeit ist beim „Flyball“ das A und O
Jack Russel Terrier „Campino“ ist der schnellste Läufer der Mannschaft und immer mit Spaß bei der Sache.

Schmallenberg.Seit einigen Jahren gibt es die Hundesportart Flyball, die ursprünglich aus Amerika kommt, in Deutschland und im vergangenen Jahr gründete der Club für Hundefreunde auch eine Mannschaft in Schmallenberg, die „Racing Muzzles“.

Wir sprachen mit Paul Heuel, Vorsitzender des Clubs und Ausbildungswart, über den beliebten Hundesport.

Was ist Flyball?
Flyball ist eine Mannschaftssportart für Hunde. Die Hunde laufen dabei über vier Hürden zur sogenannten Flyballbox. Dort lösen sie den Ball aus, indem sie gegen die Box springen und den Ball schnappen, und laufen zurück über die Hürden. Sobald sie die Ziellinie erreicht haben, läuft der nächste Hund los. Für jede Mannschaft laufen vier Hunde und die Zeit, in der die Hunde laufen, ist entscheidend.
Wie kann man Flyball lernen?
Wir bieten immer wieder Seminare an, bei denen die Hundeführer und die Hunde lernen, wie man Flyball spielt. Bis ein Hund alles Nötige gelernt hat, um Flyball zu spielen, dauert es etwa ein Jahr.
Welcher Hund ist dafür geeignet?
Fast jeder Hund ist für Flyball geeignet. Wichtig ist, dass der Hund apportierfreudig ist, also gerne gefangene Dinge zum Herrchen zurückbringt, und dass er einen ausgeprägten Spieltrieb hat. An oberster Stelle steht Teamfähigkeit, denn darauf baut der ganze Sport auf.
Was müssen Herrchen oder Frauchen können?
Die Hundeführer selbst müssen für Flyball keine besonderen Voraussetzungen mitbringen. Sie sollten zwar das Reglement können, doch der Spaß steht bei uns an oberster Stelle.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Flyball nach Schmallenberg zu holen?
Ich habe den Sport bei Freunden im Münsterland gesehen und war sofort begeistert davon, so dass ich es auch selber mal ausprobieren wollte.
Wie viele Mitglieder hat ihre Mannschaft?
In unserer Mannschaft „Racing Muzzles“ sind aktuell zwischen acht und zehn Hundeführern und fünf Hunde. Das heißt, wir sind knapp besetzt und würden uns deshalb sehr freuen, wenn sich uns noch weitere Mitglieder anschließen würden. Das nächste Seminar der „Racing Muzzles“ findet am kommenden Sonntag statt.

Carolin Gnacke

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