Tatorte gibt es nicht nur im Fernsehen

Meschede..  Tatorte gibt es nicht nur im Fernsehen – sondern auch auf der Bühne. So stand jetzt das aktuelle Theaterstück der St.-Walburga-Realschule unter dem Thema „Tatorte, von A-Z“.

Mit einer Zugfahrt zu einem „Helene Fischer“-Konzert beginnt alles. Doch dann während des Konzerts – ein Schrei aus dem Nichts. Erschrockene Gesichter im Publikum und auf der Bühne. Plötzlich steht schon die nächste Episode auf der Bühne an: ein Mord verübt von einem Vampir. Nach der Aufklärung, steht auch schon das nächste Stück an, ein Grimi - ein Stück, nur bestehend aus Wörtern mit dem Anfangsbuchstaben G. Dieses Prinzip zieht sich durch einen Großteil des Theaterstücks, allerdings mit immer wechselnden Buchstaben.

Mit verschiedenen Tanz- und Gesangseinlagen, eingespielten Videos, einem Würstchen und „Eier“ verteilenden Metzger und Eiermann sowie Live-Musik verfeinern die Schüler das Stück.

Nach mehreren spektakulären Selbstmorden kommt das Stück langsam zum Ende. Wie es begann so endet es auch – mit dem Helene-Fischer-Konzert. Zum Lied „Allein Im Licht“, live-performt von „Helene Fischer“, gibt es bei der Verbeugungen der Akteure großen Beifall vom Publikum. „Von lustigen bis hin zu erschreckenenden Momenten war alles vorhanden. Ich hatte viel Spaß beim Spielen und denke auch, dass die anderen das so sehen“, sagte Schauspielerin Maike Zimmermann aus der neunten Klasse nach der Aufführung. Jana Kahlert, achte Klasse, ergänzte: „Ich war sehr aufgeregt, aber zum Glück ist alles gut verlaufen. “ Auch der Schulleiter Heinz Bruning war begeistert: „Auch hier in der Schule haben wir täglich Tatorte, zwar nicht mit Mord und Totschlag... Wie in den vergangenen Jahren waren unsere Walburga-Nächte wieder einmal ein Erfolg.“