Sturmtief beschert 50 Einsätze

Meschede/Kreisgebiet..  Der Sturm hat Feuerwehren und Polizei am Wochenende zahlreiche Einsätze beschert. Rund 50 Mal rückten die Retter am Samstag zwischen 6 und 19 Uhr kreisweit aus. Der Schwerpunkt lag dabei nach Angaben der Polizei im Raum Winterberg und Medebach. Im Großraum Meschede, Eslohe, Bestwig und Schmallenberg blieb es vergleichsweise ruhig. Dennoch gab es auch hier einiges zu tun: So musste die Landstraße 914 zwischen dem Abzweig Oberrarbach und Oberhenneborn wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Bei Bad Fredeburg wurden sechs abgestellte Pkw durch einen umgestürzten Baum beschädigt.

Straßen komplett gesperrt

Die Schadens- und Einsatzstatistik nach dem stürmischen Wochenende sieht wie folgt aus: 41 umgestürzte Bäume, sieben beschädigte Ampeln- und Verkehrsschilder, zwei beschädigte Stromleitungen sowie zwei beschädigte Dächer.

Neben der Landstraße 914 im Raum Schmallenberg waren folgende Strecken ebenfalls wegen umgestürzter Bäume komplett für den Verkehr gesperrt: L 537 bei Holzen zwischen Oelinghauser Mühle und Loholtstraße, L 617 zwischen Hesborn und Medelon sowie die Kreisstraße 56 zwischen Glindfeld und Medelon.

Glück für Polizeistreife

Auch in Arnsberg wurde ein parkender Pkw durch einen umgestürzten Baum beschädigt. In Brilon holte die Polizei die am Behördenhaus gehisste Landesflagge ein, um sie vor Verlust und Beschädigung zu schützen. Eine Funkstreifenbesatzung der Wache Winterberg entging einem Schaden nur um Haaresbreite, als ein Baum direkt vor dem fahrenden Streifenwagen auf die Fahrbahn stürzte. Erst gegen 18 Uhr, so die Polizei, habe sich die Einsatzlage mit dem Durchzug des Sturmtiefs deutlich beruhigt. Es müsse jedoch auch weiterhin mit Gefahren durch umstürzende Bäume im gesamten Kreisgebiet gerechnet werden.