Studenten organisieren Sauerland-Tag

Meschede..  Nicht nur angucken, anfassen. Für Dozentin Alexandra Morgenbrod und ihre Studierenden im Wahlpflichtfach Eventmanagement heißt es Ärmel hochkrempeln statt Theorie büffeln. Sie unterstützen den Sauerland-Tourismus bei der Organisation des Sauerland-Tags am heutigen Donnerstag in der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede.

Catering und Dekoration

Mehrere hundert geladene Gäste aus Politik, Tourismus und Wirtschaft wollen informiert und versorgt werden. Veranstaltungstechnik, Catering, Dekoration, Empfang der Gäste – alles muss stimmen. Wie das funktioniert, erklärt Dozentin Alexandra Morgenbrod im Wahlpflichtfach Eventmanagement. Im Unterricht geht es um ist die professionelle Organisation von Veranstaltungen bis in jedes Detail. „Die Studierenden sollen lernen, eigenverantwortlich und selbstständig zu arbeiten. Sie haben die volle Verantwortung für das Budget-, Zeit- und Raummanagement“, beschreibt Alexandra Morgenbrod die Lernziele. Das Hauptereignis des Kurses ist der Sauerland-Tag in den Räumlichkeiten der Fachhochschule. Der Sauerland-Tourismus möchte das Sauerland in einem neuen, moderneren Licht präsentieren und die Gepflogenheiten und typische Charakteristika der Sauerländer mit frischen Ideen kombinieren. „Grün soll er sein“, umschreibt Alexandra Morgenbrod Strategie und neues Farbkonzept für den Tourismus im Sauerland. Alles will ins rechte, neue Licht gesetzt werden, auch das Essen. So gehört zur Aufgabe der Studierenden auch die Organisation einer Tapas-Bar mit ausgewählten regionalen Gerichten, Event-Cooking eben. Sehen, riechen, schmecken - jeder soll etwas neues Sauerland von der Veranstaltung mitnehmen.

Neues Heimatgefühl

Programm und Dramaturgie erfordern ebenso eine satte Portion Kreativität, denn an diesem Sauerland-Tag gilt es, die Marke Sauerland in all ihren Facetten mit Leben zu füllen. Wenn das gelingt, gehen die Gäste mit einem neu erwachten Heimatgefühl nach Hause. „Der Sauerland-Tag ist eine Impulsveranstaltung. Hier fängt es an. Jeder der Anwesenden trägt die Idee dann in seine Gemeinde“, so Morgenbrod. „Das müssen die Studierenden mit umsetzen.“