Stellungnahme liegt in der St.-Walburga-Kirche aus

Meschede..  Zum Rücktritt von Ralf Schröter aus dem Kirchenvorstand von St. Walburga hat sich Pfarrer Günter Eickelmann in einer Stellungnahme an die Gemeinde geäußert. Der Text liegt auch in der Kirche aus. Darin bedauert er den Rücktritt und schreibt: „Gemeinde lebt vom Ehrenamt und vom Hauptamt gleichermaßen“, daher sei jeder Verlust ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinde schmerzlich.

Er kritisiert, dass Schröter den öffentlichen Rücktritt gewählt habe und sich vorab nicht persönlich mit dem Gremium ausgetauscht habe. „Persönliche Kritik sollte persönlich angebracht werden“, schreibt er und: „Ich hätte mir diesen Dialog im Gremium gewünscht.“

Pfarrer Eickelmann nimmt auch Bezug darauf, dass die Gemeinde seit einem halben Jahr ohne Pfarrgemeinderat ist. „Wir haben im Frühjahr entschieden, zunächst einmal Ruhe einkehren zu lassen.“ Entsprechende Schritte werde das Seelsorgeteam im Herbst vorstellen. Der Pfarrer betonte: Dem Kirchenvorstand und ihm liege die zukunftsfähige Entwicklung der Gemeinde am Herzen.

Am Donnerstagabend tagte der Pastoralverbundsrat. In diesem Gremium finden sich etwa einmal im Vierteljahr die Vertreter aller 17 Pfarrgemeinderäte des pastoralen Raums und die Hauptamtlichen zusammen. Die Situation in St. Walburga war dabei kein Thema. Es war aber auch kein Vertreter der Gemeinde anwesend.

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