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WP-Schützenkönigin

Steffi Ebermann vom Heimatschutzverein Berge-Visbeck als erste nominiert

03.09.2012 | 16:33 Uhr
Steffi Ebermann vom Heimatschutzverein Berge-Visbeck als erste nominiert
Schützenkönigin Steffi Ebermann vom Heimatschutzverein Berge-Visbeck war als erste nominiert.Foto: Privat

Meschede.   Sie liebt ihren Ort und das Schützenfest, macht Stimmung, ist attraktiv, ein Organisationstalent und hat einen kreativen und engagierten Hofstaat oder Freundeskreis hinter sich. All das macht eine Schützenkönigin zu einer besonderen Schützenkönigin und vielleicht auch zur Schützenkönigin des Jahres.

Denn erneut sucht unsere Zeitung eine Frau, die diesen Titel tragen sollte. Als erste Königin hatten die Berger und Visbecker Steffie Ebermann auf der Internet-Seite www.wp-koenigin-meschede.de vorgestellt. Bis Sonntagnachmittag hatten sich 14 Schützenvereine mit ihren Königinnen um den Titel beworben:

Am Start sind aus der Gemeinde Bestwig: Ramsbeck, Ostwig, Velmede-Bestwig, Heringhausen, Nuttlar. Aus Meschede: Berge, Meschede-Nord, Eversberg, Grevenstein. Aus Eslohe: Reiste, Salwey, Eslohe. Aus Schmallenberg: Bödefeld, Oberhenneborn.

Wer seine Königin vorstellt, tut das fantasievoll, liebevollem Blick und aufwändig. Da wird um die Geschichte der Ramsbecker Königin Anne Meschede ein kleines Märchen erdacht, bei dem der „edle Ritter Patrick zu Ramsbeck“ an den jährlichen Ritterspielen im Königreich teilnimmt und beinahe zu spät kommt.

Fantasievoll und liebevoll

Die Bewerbung der Reister Königin Ursel Krämer ist komplett in Reime gefasst. Der aufmerksame Leser erfährt, dass die Königin nur durch Zufall im Lande weilte, eigentlich sollte es in den Urlaub gehen, doch ein Beinbruch des Sohnes hielt die Eltern zu Hause. „Familienurlaub gibt’s jedes Jahr, die Chance zum Regieren ist vielleicht nur einmal da!“, heißt es deshalb in der Bewerbung.

Steffie Ebermann aus Berge erinnert sich an die bewegendsten Momente beim Schützenfest: „Als der Festzug von Berge nach Visbeck marschierte, konnten wir unzählige Menschen vom Balkon aus sehen, die nur wegen uns kamen. Da lief es mir kalt den Rücken runter.“ Aber der schönste Moment sei gewesen, als ihr siebenjähriger Sohn Jacob an ihrem Kleid zupfte, zu ihr hoch schaute und sagte: „Mama, Du siehst soooo schööön aus!“

Vielleicht ist es auch dieses Lob, das eine Schützenkönigin zu einer besondere Frau und ein Schützenfest zu einer besonderen Feier macht: „In ihrem Freundeskreis und Hofstaat hat das gegenseitige ,für einander da sein’ noch eine echte Bedeutung. Das Motto ,Einer für alle, alle für einen’ wird gelebt.“

Und so geht’s weiter: Ab dem heutigen Montag bis zum Freitag, 21. September, findet eine Qualifikationsphase statt, bei der täglich einmal auf der Internet-Seite www.wp-königin-meschede.de abgestimmt werden kann, während sich noch neue Königinnen bewerben können. Binnen 30 Stunden werden alle Bewerbungen geprüft und freigeschaltet. Einen Coupon für die Abstimmung per Post finden Sie außerdem hier auf dieser Seite

In der Zeit vom Samstag, 22. September, bis Donnerstag, 27. September, findet ein Finale der zehn Schützenköniginnen statt, die in der Qualifikationsphase die meisten Stimmen auf sich Vereinen konnten. Jetzt kann nur einmal abgestimmt werden, nicht mehr einmal täglich.

Am Freitag, 28. September, steht gegen 14 Uhr die Königin aus der Region Meschede fest. Sie erhält 500 Euro Zuschuss für ein Kleid und von Veltins 120 Liter für eine Hofstaatsparty. Im Anschluss wird aus allen acht lokalen Königinnen bis zum 3. Oktober noch die Regentin des gesamten Verbreitungsgebietes gewählt. Die Siegerin wird am Sonntag, 7. Oktober auf einem eigenen Fest im Fort Fun gekrönt. Doch es gewinnt nicht nur die Königin: Unter allen, die für ihre Schützenkönigin abstimmen, verlosen wir hochwertige Sachpreise.

Ute Tolksdorf



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