Stadthalle als Klanglabor

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Meschede..  Wie kaum eine andere Formation beherrschen die vier treffsicheren Schlagwerker von „Elbtonal Percussion“ aus Hamburg (Jan-Frederick Behrend, Wolfgang Rummel, Andrej Kauffmann und Stephan Krause) den „kreativen Crossover“ aus Klassik, Jazz und Weltmusik, Neuer Musik, Rock und Drum’n‘ Bass. Am Montag, 26. Januar, kommen sie zum dritten Mal zum Kulturring nach Meschede.

Mit ihrem allein schon optisch beeindruckenden Instrumentarium – gleichsam ein ästhetisches „Klang-Massiv“ aus Trommeln, Becken und Gongs aus aller Welt, harmonisch bereichert durch Marimba- und Vibraphone – begeistern sie durch mitreißende Dynamik und stilistische Vielfalt.

Ihre atemberaubend präzis-virtuosen Klangspiele, die in immer wieder neuen Farben leuchten, werden die Mescheder Stadthalle in einen einzigartigen Erlebnisraum verwandeln. Mal verbreitet sich die fast schon beschwörende Magie eines archaischen Rituals, mal die eher verspielte Konzentration eines experimentellen „Klanglabors“.

Schon oft bei Filmproduktionen

„Elbtonal Percussion“ wurde auf zahlreiche international renommierte Festivals eingeladen. Konzertreisen führten das Quartett durch ganz Europa und wiederholt nach Asien, unter anderem zum „iwamizawa Art and Music Festival“ in Sapporo (Japan), zum größten Percussion-Festival Chinas in das Nationaltheater Peking und nach Shanghai, wo sie auf der Expo 2010 die Stadt Hamburg als Kulturbotschafter repräsentierten.

Wie sensibel sie sich in andere Genres einfinden können, belegt auch ihre musikalische Mitwirkung bei verschiedenen Filmproduktionen – unter anderem in Doris Dörries Drama „Kirschblüten-Hanami“, dem „Baader-Meinhof-Komplex“ von Bernd Eichinger und Christian Alvards Science-Fiction-Thriller „Pandorum“.