St.-Josefs-Schützenbrüder richten Königsfonds ein

Wehrstapel..  Personell und finanziell ist die St.-Josefs-Schützenbruderschaft Heinrichsthal-Wehrstapel gut aufgestellt. Und auch die Schützenhalle präsentiert sich nach den erfolgreichen Renovierungsarbeiten in einem sehr guten Zustand. Aber bei aller Zufriedenheit machte der Vorsitzende Ludger Siepe deutlich, dass es immer wieder darauf ankommt, sich über die weitere Zukunft Gedanken zu machen. Hierauf ging auch Pater Rainald in seinem Grußwort ein.

Mut machen

In seinen Worten „heiter weiter“ zum Ehrenamt stellte er fest: „Wer sich einsetzt, setzt sich aus“, aber ohne Menschen, die dazu bereit sind, ist Ehrenamt nicht denkbar. Er wolle mit seinen Worten Mut machen, der Bruderschaft und allen Vereinen treu zu bleiben und sich einzusetzen. Die dann folgenden Berichte des Vorstandes verdeutlichten die vielen Einsätze und Aktivitäten der Bruderschaft im vergangenen Jahr. Dabei ist auch die Arbeit des Sozialwartes Elmar Schroller zu nennen. Etabliert hat sich der im vergangenen Jahr eingeführte Beirat von aktiven Schützenbrüdern, die nicht dem Vorstand angehören, aber wichtige Aufgaben unter anderem in den Bereichen Repräsentation und Bau und Hallenbetreuung übernehmen.

Dem Bericht des 1. Hauptmannes Friedhelm Gierse war zu entnehmen, dass die Regelung am Schützenfestfreitag, das Fest in der kleinen Halle für die, die weiter Feiern möchten, durchlaufen zu lassen, gut angekommen sei. Nach wie vor wird der neue König wie gewohnt mit einem Festzug am Freitagabend abgeholt und das Fest dann fortgeführt. Für das kommende Fest über Christi Himmelfahrt gilt, dass der Bierpreis stabil bleibt.

Um die finanziellen Belastungen für den König ging es dann bei den Beratungen um die Einrichtung eines „Königsfonds“. Seit Jahren ist feststellbar, dass es immer schwieriger wird, Königsanwärter zu finden. Hatte sich die Generalversammlung im vergangenen Jahr intensiv mit den Kosten befasst, so wurde in diesem Jahr die Idee eines „Königsfonds“ von Markus Tuschen vorgestellt.

Neben dem Schussgeld von 1000 Euro soll der Fonds in Form eines zinslosen Darlehens eine Hilfe sein. Der König mit seiner Königin sind die zentralen Personen eines Schützenfestes. Dabei geht es nicht nur um Geld allein, auch hier gilt, dass man heute nicht mehr so bereit ist, sich an so herausragender Stelle zu präsentieren. Dass der Vorstand und die Bruderschaft mit neuen Ideen offensiv an die Themen herangeht, zeugt von Verantwortung und Lebendigkeit. Die Einrichtung des Fonds wurde bei einigen Gegenstimmen beschlossen.

Überreicht wurden außerdem die Pokale des Zugschießens. Bester Zug war der Zug Nord-West, bester Einzelschütze der 1. Vorsitzende, Ludger Siepe vom Zug Süd-Ost.

Neuer Fähnrich

Kein Grund zu Veränderungen sah die Generalversammlung bei den Wahlen zur Führungsspitze. So wurden der 1. Vorsitzende Ludger Siepe, der 1. Hauptmann, Friedhelm Gierse, der 1. Geschäftsführer Eckhard Schäfer und der 1. Rechnungsführer Harald Spork einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso die Zugführer Süd-Ost, Holger Vollenberg und Nord-West, Christoph Heckmann. Neuer Fähnrich Süd-Ost wurde Christopher Bathen und Joshua Lenze für Nord-West. Als Beisitzer wurden gewählt: Sebastian Kramer, Kristof Gudera, Bernd Kenter, Christian Förster und Jörg Kenter.

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