St.-Georg-Schützenbruderschaft krempelt den Festablauf um

Meschede..  Da hatten sich Schützenhauptmann Andreas Diemel-Kotthoff und sein Vorstand bei der Generalversammlung der Mescheder St.-Georgs-Schützen einiges vor die Brust genommen (wir berichteten). 14 Tagesordnungspunkte - die meisten emotional diskussionswürdig - mussten abgehandelt werden.

Satzungsänderung nötig

Ein Vorschlag, das Fest um einen Tag zu verkürzen, um Kosten zu sparen, wurde vertagt, da vorher dann eine Satzungsänderung nötig gewesen wäre. Diskutiert wurden aber Vorschläge, das Schützenfest wieder attraktiver zu gestalten, um so mehr Besucher zu haben. Am Mittwoch (Stangenabend) werden jetzt die amtierenden Könige bereits um 19.30 Uhr geehrt und anschließend gibt es sofort Blas- und Stimmungsmusik mit Tanz bis 1 Uhr, dann Verabschiedung des Königs am Tempel. Der Donnerstag (Fronleichnam) beginnt mit der Messe und der Prozession. Nachmittags folgt der Sternmarsch der Züge mit anschließendem Festzug. Um 17.30 ist der Kindertanz mit dem Musikverein Alme, 19 Uhr folgt bereits die Jubilarehrung (50, 60 Jahre), dann der Königstanz (keine Polonaise mehr). Bis 20.45 Uhr ist Tanzmusik mit der Blaskapelle angesagt, danach folgt moderne Tanzmusik bis zum Ende 1.30 Uhr. Der Freitag beginnt um 9.45 Uhr mit dem Antreten am Rathaus. Nach dem Vogelschießen und den Vorstandswahlen wird der Vorstand 2013 bereits um 20 Uhr verabschiedet und der neue Vorstand 2015 begrüßt. Ab 20.45 Uhr folgt die große Königsparty mit Tanzmusik bis gegen 2 Uhr. Das Programm am Samstag wird nicht verändert.

Eine neue Idee ist „Fahne aufhängen“ am üblichen Bierprobentag vor dem Fest. Die Schützen gehen mit Vorstand im vollen Ornat, angemessener „Verpflegung“ und dem Musikzug der Feuerwehr durch einen Stadtteil von Meschede. Wo man willkommen ist, wird die Fahne gehisst und es gibt ein Ständchen. Um etwa 20 Uhr ist lockeres Ausklingen gegen einen Gelagsbeitrag von zehn Euro für Schützen und Damen mit möglicher kleiner Bierprobe im großen Saal. Der Hauptmann: „So bringen wir das Schützenfest vier Tage vorher zu den Meschedern, das Fahne-Aufhängen könnte zur Tradition werden und der Vorfreude auf das Schützenfest dienen.“

Ein Kinderfest in neuer Art am 6. September in diesem Jahr soll das bisherige Kinderschützenfest aufwerten. Hier soll mit vielen Vereinen wie beispielsweise dem DRK, Tennisclub, Feuerwehr und Schulen ein Konzept entwickelt werden. Angefragt wird wegen einer Zusammenarbeit auch beim Stadtmarketing. Angedacht haben die Schützen auch ein „Fest der Vereine“. Ziel ist der Aufbau des Festes in 2016.

Wieder „Henne in Flammen“

Am 30. April heißt es beim Zug West im Hennepark am Kreishaus ab 18 Uhr wieder „Henne in Flammen“. Die Gaudifete „Alle auffe Halle“ wird in etwas anderer Form im Oktober veranstaltet - mit den „Twersbraken“ und der Liveband „UnART“.

Bei den Wahlen wurde Andreas Kleine als Hallentechniker Schankanlagen wieder-, Hubert Laukemper als Hallentechniker Außenanlagen neu gewählt. Der Schriftführerposten bleibt vorerst vakant.