So viele Messdiener wie noch nie in Wennemer Gemeinde

Wennemen..  Bei den Wennemer Messdienern ist einiges passiert. Erstmalig wurden in der Jahreshauptversammlung elf Messdiener geehrt.

„Messdienerin des Jahres 2014“ wurde Belana Peters. Emmi Schaab freute sich über den zweiten Platz, den dritten Platz hat Carolin Dahm belegt. Da Björn Merker die Auszeichnung „Messdiener des Jahres“, nach sieben Jahren in Folge nicht mehr annehmen wollte, wurde es bei den Jungen spannend. Den dritten Platz belegte Eric Bender, den zweiten Platz Maximilian Sauer. Deren Leistung verdient großen Respekt, weil beide erst nach dem Weißen Sonntag Messdiener geworden sind. „Messdiener des Jahres“ 2014 wurde Colin Puchert.

Zusätzlich wurden diejenigen geehrt, die mindestens fünf und sogar zehn Jahre schon Messdiener sind. Für fünf Jahre und länger konnte Anna-Lena Schulte, Maximilian Dichtel, Maren Plewa und Björn Merker gratuliert werden. Eine Messdienerin schreibt allerdings Geschichte: Lena Dichtel ist seit zehn Jahren immer noch dabei.

2015 wird es wie vor zwei Jahren eine Dankeschön-Fahrt nach Fort Fun für alle Messdiener im Kirchspiel Calle geben und in den Herbstferien steht ein verlängertes Wochenende zusammen mit den Freienohler Messdienern in einem Jugendgästehaus bevor.

Damit in Zukunft die Interessen der Messdiener besser vertreten werden können, wurde eine Ministranten-Vertretung gewählt. Sophia Schauerte wurde im zweiten Wahlgang von den Messdiener in dieses Amt gewählt. Sie ist jetzt für ein Jahr quasi die „Klassensprecherin der Messdiener“. Anna-Lena Schulte und Sara Peters wurden zu Stellvertreterinnen ernannt.

Messdiener-Leiter Björn Merker war bei den Hardehausener Medientagen, wo es um das Thema „Jugendpastoral im digitalen Zeitalter“ ging. Dazu hatte das Erzbistum Paderborn und seine JUPA-Redaktion eingeladen. Björn Merker hat dabei viel über digitale Medien gelernt und will es nun in die Messdiener-Arbeit vor Ort einbeziehen. Ein erster Schritt wurde schon gemacht, ab sofort haben die Wennemer Messdiener eine Facebook-Seite.

Sechs Neue gesegnet

Pfarrer Michael Hammerschmidt segnete sechs neue Messdiener und ihre Paten überreichten ihnen die Messdiener-Kreuze. Noch dazu haben die Wennemer Messdiener einen neuen Rekord aufgestellt: Erstmals in der Geschichte der St.-Nikolaus-Gemeinde haben 21 Messdiener gedient. So voll war es noch nie im Chorraum der Kirche gewesen. Außerdem möchten sich die Messdiener bei allen Gemeindemitgliedern bedanken, die etwas gespendet haben für die Messdiener-Kasse. 252 Euro kamen zusammen.