Seit 50 Jahren Unterkunft und Heimat

Meschede..  Das Bernhard-Salzmann-Haus feiert sein 50-jähriges Jubiläum. Bereits kurz nach dem Krieg konnte 1948 das Flüchtlingsaltenheim und Hilfskrankenhaus „Haus Blessenohl“ mit 70 Pflegeplätzen in Wenholthausen eröffnet werden. Im „Haus Blessenohl“ fanden zunächst heimatlose, hilfsbedürftige, alte und kranke Flüchtlinge aus dem Stadtgebiet Meschede Unterkunft und eine Heimat.

Mit der Verabschiedung des Heimgesetzes wurde das Altenheim „Haus Blessenohl“ am 31. Juli 1977 geschlossen. Die Bewohner fanden in dem neu errichteten Seniorenzentrum „Bernhard-Salzmann-Hospital“ eine neue Unterkunft und Heimat.

Die Entstehung der Einrichtung resultierte in erster Linie aus dem Engagement dreier Männer: Der damalige Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Meschede, Landrat Hans Gabriel, der Kreismedizinaldirektor Dr. Franz Petrasch und der Kreisgeschäftsführer des DRK- Kreisverbandes Meschede, Hans Degenhardt, setzten sich unermüdlich für den Bau der Einrichtung ein. Am 15. November 1965 wurde das „Bernhard-Salzmann-Hospital“ eröffnet.

In einer Feierstunde am 2. Juni 1995 wurde die nun in „Bernhard-Salzmann-Haus“ umbenannte erneuerte Einrichtung ihrer Bestimmung übergeben.

98 Plätze heute

Heute bietet das „Bernhard-Salzmann-Haus“ mit einem Angebot von 98 Plätzen neben der stationären Altenpflege auch Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, Tagespflege, einen Menüservice und den Hausnotruf an.

Das Jubiläumsjahr wird mit Aktivitäten, Ausstellungen und Angeboten in der Einrichtung gebührend gefeiert.