Schmallenberger Volksbank wird zur Großbaustelle

Der Entwurf zeigt tiefgreifende Veränderungen am Gebäude.
Der Entwurf zeigt tiefgreifende Veränderungen am Gebäude.
Foto: Volksbank
Was wir bereits wissen
Heller, freundlicher und besser auf die Ansprüche der Kunden zugeschnitten soll die umgebaute Filiale der Volksbank Bigge-Lenne werden. Der Entwurf des Architekten zeigt, dass am Gebäude an der Oststraße 19 bis 23 kaum ein Stein auf dem anderen stehen bleiben wird.

Schmallenberg..  Die Hauptniederlassung besteht in der derzeitigen Form schon seit 1986. „Nach 30 Jahren muss man wieder etwas investieren“, sagt Projektleiter Bernd Rickert. „Und wir werden im Gebäude tiefgreifende Veränderungen vornehmen.“

Auf den ersten Blick erschließt sich für die Kunden nicht unbedingt, warum das Gebäude so stark sanierungsbedürftig ist. Neben der Gebäudesubstanz selbst spiele aber auch das veränderte Bankwesen eine Rolle, so Rickert.

Die persönliche Beratung sei in den vergangenen Jahren wichtiger geworden, die Schalter und die Kasse hingegen würden seltener genutzt, weil viele Kunden die Automaten im Selbstbedienungsbereich vorziehen. Die Baupläne sehen deshalb vor, dass neue Beratungsräume entstehen und der Schalterbereich deutlich verkleinert wird. „Wir werden den so gewonnenen Platz nutzen, um zum Beispiel das Treppenhaus in die Gebäudemitte zu verlagern“, sagt Rickert. Von außen wird das Treppenhaus an einer großen Glasfront zu erkennen sein, alle Pläne entsprechen dabei aber den Gestaltungsrichtlinien der Stadt.

Mitarbeiter ziehen um

Die rund 60 Mitarbeiter aus der Hauptniederlassung haben bereits mit ihrem Umzug begonnen. Sie werden in anderen Filialen und dem Nebengebäude untergebracht. Für die Zeit der Renovierung hat die Volksbank zudem ein leerstehendes Ladenlokal an der Oststraße, direkt gegenüber der Hauptniederlassung, angemietet. Dort werden Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker aufgestellt, auch die Beratung der Privatkunden soll dort stattfinden. „Wir werden uns bemühen, den Service in der gewohnten Art und Weise zu erbringen“, sagt Rickert.

Wie viel Geld die Bank genau in den Umbau investiert, wird erst in einigen Wochen feststehen, momentan laufen die Ausschreibungen noch. Fest steht allerdings, dass möglichst viele heimische Unternehmen beteiligt sein werden.