Rotkreuzkamerad des Jahres 1077 Stunden im Einsatz

Meschede..  Das Geheimnis um den „Rotkreuzkamerad des Jahres 2014“ ist gelüftet. Es ist Andreas Bischoff, seit 2006 engagiertes Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes in Meschede. DRK-Kreisvorsitzender Lothar Wrede und Kreisrotkreuzleiter Carsten Kersenbrock überreichten ihm die Ehrenurkunde und die Wandertrophäe beim Winterfest im Kolpinghaus.

Sein DRK-Werdegang: Sanitätsausbildung, Grundausbildungen im Bereich Sprechfunk, Technik, Sicherheit und Stromversorgung folgten. Es schloss sich die Fachausbildung zum Rettungshelfer und die Fachdienstausbildung mit der Prüfung zum Rettungssanitäter an. Besonders engagierte er sich aufgrund seiner beruflichen Qualifikation für den Fachbereich Technik, ist Ausbilder bei der „Stromversorgung im Einsatz“. Im vergangenen Jahr leistete Bischoff 1077 Einsatzstunden, die zweithöchste Stundenzahl im Ortsverein.

Viele Gäste

Zum Winterfest freute sich Lothar Wrede über die vielen Gäste, die sich mit dem DRK verbunden fühlen - neben den eigenen Mitgliedern und denen aus dem Umland kamen Vertreter der anderen Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, DLRG, THW, Malteser-Hilfswerk sowie die Vertreter aus Politik und Verwaltung. Kurze Grußworte sprachen - der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese und Meschedes stellvertretender Bürgermeister Martin Eickelmann.

Eindringlich appellierte Wrede an die Politiker zu verhindern, dass die Kommunen Altkleidersammlungen selbst durchführen und die Erlöse nutzen. „Damit finanzieren wir die Ausbildung unseres Nachwuchses, Kurse für ,Erste Hilfe’, den Schulsanitätsdienst und teilweise auch unsere Jugendarbeit.“

Andernfalls sei einiges an ehrenamtlicher Tätigkeit auch im Jugendbereich nicht mehr möglich, da die Finanzierung nicht mehr gesichert sei. Wrede: „Das ist demotivierend.“