Rheinischer Humor und sauerländische Heimatverbundenheit

Bödefeld..  Am 4. Mai 1965 haben sich die Eheleute Gerlinde und Ludwig Conze das Ja-Wort gegeben. Am heutigen Samstag um 11 Uhr blicken sie im Rahmen eines Dankgottesdienstes in der Bödefelder Pfarrkirche dankbar auf 50 gemeinsame Ehejahre zurück.

Ludwig Conze, geboren 1941, wuchs als Kriegskind in Bödefeld auf und lernte nach der Volksschule in Meschede den Beruf des Bäckers. Kurz darauf zog es ihn nach Köln zur Meisterschule, die er mit 22 Jahren als jüngster Bäckermeister Deutschlands erfolgreich absolvierte. In Köln lernte er dann Gerlinde, von allen nur „Linde“ genannt, kennen und mit ihr den rheinischen Karneval. Gerlinde Conze stammt aus Barweiler, einem kleinen Marienwallfahrtsort in der Eifel, nur wenige Kilometer vom Nürburgring entfernt.

Gründungsmitglieder des KCB

Am 4. Mai 1965 gaben sich beide in der Barweiler Pfarrkirche das Ja-Wort, wenig später zog das Paar in das heimische Elternhaus in Bödefeld. Ludwig Conze arbeitete dort zunächst weiter als Bäcker, gab dann aber den Betrieb auf und begann eine Tätigkeit als Lkw-Fahrer, später dann als Busfahrer bei der Bundesbahn. Seine Frau sorgte sich in dieser Zeit um den Haushalt und um die vier Söhne. Trotz Beruf, Familie und Pflege von Großeltern und Schwiegereltern engagierten sich die beiden in den Bödefelder Vereinen.

Als Wahlkölner mit einer Frau aus dem Rheinland gehörte das Paar zu den Gründungsmitgliedern des KCB, des Karnevals-Club Bödefeld. Beide unterstützen auch durch Spenden die sozialen Projekte der Franziskaner für notleidende Kinder vor Ort.