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Rettungspunkte bieten Hilfe auf Wanderwegen

23.10.2012 | 21:00 Uhr
Rettungspunkte bieten Hilfe auf Wanderwegen
Diese Wegweiser auf allen Wanderwegen dienen nun im Notfall als Orientierungspunkte.

Eslohe / Schmallenberg.   Eine plötzliche Ohnmacht im Wald. Eine Herzattacke nach einem pulstreibenden Anstieg, ein Kind, das einen Abhang herunterrutscht oder ein schwerer Sturz vom Fahrrad – Notfälle und Unfälle passieren auch beim Wandern und Mountainbiken. Schnellstmögliche Hilfe ist dann gefragt. Doch wohin soll man unter Stress per Handy den Rettungsdienst bestellen, wenn man den eigenen Standort nicht oder nur annähernd beschreiben kann?

Eine plötzliche Ohnmacht im Wald. Eine Herzattacke nach einem pulstreibenden Anstieg, ein Kind, das einen Abhang herunterrutscht oder ein schwerer Sturz vom Fahrrad – Notfälle und Unfälle passieren auch beim Wandern und Mountainbiken. Schnellstmögliche Hilfe ist dann gefragt. Doch wohin soll man unter Stress per Handy den Rettungsdienst bestellen, wenn man den eigenen Standort nicht oder nur annähernd beschreiben kann?

Die richtige Antwort auf diese mitunter lebensentscheidende Frage geben im Schmallenberger Sauerland und der Ferienregion Eslohe ab sofort die Wegweiser an den Wanderwegekreuzungen. Auf allen 1200 bzw. 356 Stück wurden einheitliche grünweiße Hinweisplaketten mit den genauen Standortkoordinaten angebracht.

Auf den Schildern zu lesen: die Nummer des Notrufs und eine Kennziffer-Kombination aus Buchstaben und Zahlen. Stehen die Buchstaben für den Landkreis (OE, HSK, MK, SO, SI), geben die Zahlen den Koordinatenwert des sogenannten UTM-Systems an. Jeder Pfosten verfügt so über eine unverwechselbare Kennziffer, die in Leitstellen der Rettungsdienste sofort zugeordnet und angesteuert werden kann.

Eine Maßnahme, die auf einer gemeinsamen Initiative der Wanderwerkstatt Sauerland, des SGV, des Expertenteams Wandern, der Rettungsleitstellen des Kreises Olpe und des Hochsauerlandkreises sowie des Landesbetriebs Wald und Holz NRW fußt. Flächendeckend umgesetzt wurde sie bis dato am Rothaarsteig, in Drolshagen sowie in Schmallenberg und Eslohe. Dazu Tourismusmanager Hubertus Schmidt: „Wir freuen uns sehr, dass diese wertvolle, Sicherheit schenkende Maßnahme dank des tatkräftigen Engagements unserer örtlichen Verkehrsvereine und des SGV in unserer Region schnell umgesetzt werden konnte. Dahinter stecken einmal mehr viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. Dafür ein riesengroßes Dankeschön.“

Die neuen Hinweisplaketten auf den Schmallenberger und Esloher Wanderwegweisern: Im Notfall können sie Leben retten.


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