Remblinghausen so lange wie möglich erhalten

„Wir umarmen unsere Schule“ - auch bei dieser Aktion im vergangenen Jahr  an der ehemaligen Jakobusschule in Remblinghausen, die jetzt  Teilstandort der Schule unter dem Regenbogen
„Wir umarmen unsere Schule“ - auch bei dieser Aktion im vergangenen Jahr an der ehemaligen Jakobusschule in Remblinghausen, die jetzt Teilstandort der Schule unter dem Regenbogen
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Was wir bereits wissen
Das Interesse an der Zukunft der Dorfgrundschule in Remblinghausen ist weiter groß. Niemand will nach Meschede.

Remblinghausen..  Das Interesse der Eltern und Dorfbewohner war erstaunlich: 62 Jungen und Mädchen werden im kommenden Jahr die Grundschule in Remblinghausen besuchen. Und 80 Remblinghauser waren zur Informationsveranstaltung der Stadt gekommen. Sie wollten wissen, wie es mit ihrer Grundschule weitergeht. „Das macht auch Hoffnung für die Zukunft der Schule“, sagte Pressesprecher Jörg Fröhling.

Nebenfächer klassenübergreifend

Erstmal geht es im kommenden Jahr in alter Form weiter - fast. „Die Hauptfächer werden in kleinen Gruppen klassenbezogen weiter unterrichtet“, erläuterte Fröhling. In den Nebenfächern haben die Kinder klassenübergreifenden Unterricht.

Denn die Schülerzahlen sinken weiter. In der ersten Klasse sitzen im kommenden Jahr 18 Jungen und Mädchen, in der zweiten und dritten je 12 und in der vierten 20. Zweites und drittes Schuljahr hätten sich von der Schülerzahl für einen gemeinsamen Unterricht angeboten, sagte Fröhling, aber gerade in den beiden Jahrgängen sei es pädagogisch nicht sinnvoll. „Während die einen noch Grundlagen lernen, schreiben die anderen schon Aufsätze“, erklärte er.

Die Lehrer hätten bei dem Treffen vorgestellt, welche pädagogischen Möglichkeiten sich bei unterschiedlichen Szenarien ergeben. Also je nachdem, ob die Kinder in Remblinghausen bleiben oder in die Schule unter dem Regenbogen wechseln. Bei einer konkreten Abfrage hätte sich aber niemand für den Wechsel nach Meschede ausgesprochen, sagte Fröhling. Alle wollten den Teilstandort so lange wie möglich erhalten. „Dieses Engagement ist aber auch ein Pfund, mit dem man vor Ort wuchern kann.“

Im November/Dezember werde die Stadt erneut zu einem ähnlichen Treffen einladen, um auch weiterhin ihre Entscheidung transparent zu machen und die Eltern einzubeziehen.