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Realistisch, lustig und herzzerreißend

21.01.2015 | 00:10 Uhr

Jugendliche und auch Erwachsene strömten in den vergangenen Wochen die Kinos, um „Honig im Kopf “, den neuen Film von Til Schweiger zu sehen. Der Film handelt von einer Familie, die nach dem Tod der Großmutter den zurückgebliebenen Großvater namens Amandus bei sich zu Hause aufnimmt. Durch die Alzheimer-Erkrankung des Großvaters wird das Familienleben auf eine harte Probe gestellt. Das Ergebnis: eine Ehekrise.

Die elfjährige Tochter Tilda ist deshalb gezwungen, schnell selbstständig und erwachsen zu werden. Sie fühlt sich für ihren Opa verantwortlich. Als sie erfährt, dass ihr Vater aus Hilflosigkeit den Opa in ein Pflegeheim geben möchte, muss Tilda schnell handeln. Sie flüchtet mit Amandus nach Venedig...

Der Film ist auf jeden Fall empfehlenswert, weil er sehr realistisch das langsame Voranschreiten einer Demenz zeigt. Es ist überwältigend, teilweise jedoch nicht ganz realistisch, was das elfjährige Mädchen alles auf sich nimmt. Neben der sehr harten Realität bietet der Film auch reichlich Passagen zum Lachen, weil der Großvater durch seine Demenz oft Unsinn macht und das Familienleben im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf stellt.

Miriam Geck

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