Politischer Aschermittwoch soll wieder regelmäßig stattfinden

Schmallenberg..  Zur Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins konnte jetzt der Vorsitzende Karl-Heinz Hennecke zahlreiche Mitglieder begrüßen.

In seinem Jahresbericht erinnerte er noch einmal an den Kommunalwahlkampf, der zu einem zusätzlichen Ratssitz und einer besseren Besetzung der Ausschüsse geführt und auch die Kreistagsfraktion gestärkt habe; er brachte unter anderem vor, dass der Haushalt wegen Erhöhung der Kita- und Anliegergebühren und abgelehnter Einsparvorschläge im Ganzen abgelehnt worden sei.

Grundschul-Planung

Ferner machte Hennecke auf die durch die demografischen Entwicklungen notwendigen Planungen zum Fortbestand der Grundschulen im Stadtgebiet aufmerksam. Hennecke wies darauf hin, dass die Stadt Schmallenberg sich intensiv mit der Unterbringung und Betreuung der zugewanderten Flüchtlinge und Migranten befassen muss.

In seinem Grußwort legte SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Wilfried Welfens die Gründe für die Aussetzung des Politischen Aschermittwochs in Berghausen dar und bedauerte die mangelhafte Kommunikation. Er kündigte an, den Politischen Aschermittwoch wieder auf seinen ursprünglichen Sinn und Zweck, nämlich kommunalpolitische Ereignisse zu kommentieren und Missstände aufzuzeigen, zurückzuführen, und im Wechsel mit einer Mitgliederveranstaltung – in diesem Jahr in Gleidorf, zu veranstalten.

Des weiteren sprach er an, dass sich die Schmallenberger SPD für flexible Kita-Öffnungszeiten einsetzen werde und im nächsten Jahr mit der Sanierung der Stadthallen in Schmallenberg und Bad Fredeburg begonnen werde.

Nach Kassenbericht und Entlastung des Vorstands wählte die Versammlung turnusmäßig den Vorsitzenden, eine Kassiererin und einen Beisitzer. Die bisherigen Amtsinhaber, Ulrich Brüggemann, Gerlind Wangermann und Heinz-Josef Rötz wurden einstimmig wiedergewählt.

Im Anschluss präsentierte Karl-Heinz Hennecke das Ergebnis der Mitgliederbefragung zum Thema Windkraft. Insgesamt gesehen scheint eine relative Mehrheit der Parteimitglieder der Windenergie, generell den erneuerbaren Energien, gegenüber positiv eingestellt zu sein.

Franz-Gisbert Canisius, unterstützt durch den Zweiten Vorsitzenden des Bürgerbusvereins Franz-Josef Franke, trug alles Wissenswerte über den Bürgerbusverein vor, der bereits sein zehnjähriges Bestehen feiern konnte.

In diesem Jahr soll in unregelmäßigen Abständen für Parteimitglieder und für alle politisch interessierten Bürger, ein politischer Stammtisch und – nach dem Vorbild des Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese und organisiert durch die Schmallenberger Ratsmitglieder Gerd Kaspari und Heinz-Josef Rötz – eine Bürgersprechstunde stattfinden. In seinem Schlusswort dankte Karl-Heinz Hennecke allen für ihre Mitarbeit und Unterstützung.