Orkantief fegte auch über den heimischen Raum
01.03.2010 | 03:00 Uhr 2010-03-01T03:00:00+0100Altkreis. Das Orkantief Xynthia kam langsam, aber dann doch immer heftiger. Das Unwetter hat auch im Raum Meschede, Schmallenberg, Eslohe und Bestwig zahlreiche Schäden angerichtet.
Im Dauereinsatz waren am Sonntag vor allem die Feuerwehren im Raum Schmallenberg. Überall mussten bis zum Abend nach und nach immer mehr Straßen gesperrt werden, weil umgestürzte Bäume auf der Fahrbahn lagen. Auch im Raum Meschede waren bereits am gestrigen Nachmittag viele der Gerätehäuser besetzt, um bei einer Alarmierung schnell reagieren zu können.
Ebenfalls am Nachmittag ist in Absprache mit den zuständigen Förstern vielerorts dafür gesorgt worden, dass die Rückemaschinen aus den Wäldern abgezogen werden, um in den nächsten Tagen einsatzbereit zu sein. Besondere Problematik war nach Angaben von Meschedes Feuerwehr-Pressesprecher Hans-Jörg Kramer vor allem der Boden, der durch Schnee und anhaltenden Regen aufgeweicht ist. Das sei Ursache dafür gewesen, das Bäume wesentlich schneller umgestürzt seien als bei einem trockenen Waldboden.
Während die Wehren in Schmallenberg bereits Sonntagnachmittag schon alle Hände voll zun tun hatten, spitzte sich die Lage in den anderen drei Kommunen erst zum Abend hin zu. Bei der Einsatzleitung, die bei Großschadensereignissen auf Stadtebene im Mescheder Gerätehaus arbeitet, mehrten sich die Einsätze.
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