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Optimierter Entwurf vorgestellt

15.09.2012 | 15:00 Uhr
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Optimierter Entwurf vorgestellt
Die Akademie Bad Fredeburg

Bad Fredeburg. Nachdem der Ausbau der Akademie Bad Fredeburg zum Musikbildungszentrum Südwestfalen zuletzt für harte Diskussionen wegen gestiegener Kosten gesorgt hatte, zeigte sich Bürgermeister Bernhard Halbe jetzt zufrieden. In der Ratssitzung hat Roland Heim vom Architekturbüro Hille und Heim aus Arnsberg den „optimierten“ Entwurf vorgestellt. Der Rat hat diesen mit zwei Enthaltungen freigegeben.

„Wer die Planungen verfolgt hat, weiß, dass mit ,Optimierung’ vielmehr zähes Ringen gemeint ist“, übersetzte der Bürgermeister. „Ich bin aber froh, dass die letzten Zahlen gehalten werden konnten. Ich glaube nach wie vor, dass das ein absolutes Top-Projekt ist.“

Dass das Regionale-Projekt um 1,6 Millionen Euro teurer wird und insgesamt 8,19 Millionen Euro kosten soll, hatte Anfang Dezember 2011 für reichlich Ärger gesorgt. Nach der Überarbeitung des Entwurfs konnten die Kosten jetzt zwar nicht gesenkt werden, allerdings ist eine Summe von 160 000 Euro als Reserve dabei herausgekommen. „Das ist positiv zu bewerten“, so Halbe. „Und das Projekt soll ja auch Qualität haben.“

Zu den großen Optimierungen zählen vor allem die Bereiche Küche/Speisesaal. „Diese Räume sind damals ein Hauptgrund für die Kostensteigerung gewesen“, erklärt Halbe. Der Speisesaal bleibt jetzt komplett im Bestand und wird nicht wie zunächst geplant in den Innenhof gebaut. Andere Gründe für die gestiegenen Kosten waren die hohen Anforderungen an Lüftung und Akustik – und die sind nach wie vor geblieben.

Ein Ausbildungszentrum für Laienmusiker mit Qualität, das ist das Ziel des Regionale-Projekts. „Der Bedarf in Südwestfalen dafür ist groß, da bin ich mir sicher“, sagt der Bürgermeister euphorisch.

Der Entwurf umfasst einen Innenhof als Treffpunkt, im Neubau untergebracht werden ein 8,50 Meter hoher Konzertsaal, ein repräsentatives Foyer, der Kammermusiksaal, ein Chorsaal, Probenräume etc. Im Altbau bzw. Zwischentrakt sind der Hotelbereich, Kantine und Küche, Sozialräume, das Jugendgästehaus etc.

„Die Kostenberechnung ist detailliert und mehrfach berechnet“, so Architekt Roland Heim. Auch Risiken im Altbau seien mitberücksichtigt. Ein von der Stadt eingesetzter Projektmanager hat die Planung begleitet und geprüft. Auch der Baukommission von Stadt und Kreis wurde der überarbeitete Entwurf vorgestellt. Wie bereits angekündigt wird die Zusammenarbeit mit dem Arnsberger Architekturbüro nach dem Baugenehmigungsverfahren beendet.

Hintergrund:

Den dritten Stern und damit grünes Licht hat das Regionale-Projekt im Dezember 2011 erhalten.

Die Kosten betragen 8,19 Millionen Euro. Grundlage des Architektenwettbewerbs war der in der Machbarkeitsstudie dargestellte Kostenrahmen von 6,6 Millionen Euro.

Schmallenberg fördert das Projekt mit 1,46 Millionen Euro.

Laura Mock

Kommentare
16.09.2012
13:05
Optimierter Entwurf vorgestellt
von Jenswi | #1

An dieser stelle einfach mal ein herzliches Dankeschön an die waz-Redakteure. Die unkritische Übernahme von Pressemitteilungen und stellungnahmen der verantwortlichen Personen trägt zum Frieden innerhalb der Bevölkerung bei. Einen journalistenpreis wird man damit nicht gewinnen. Aber dafür ist die Lokalpresse ja auch nicht da. Die ist verlängerter Arm der Politik und Verwaltung....

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