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„Online wird zur Pest der Zukunft“

31.08.2016 | 05:34 Uhr

Etwa 40 000 Glücksspielsüchtige gibt es in NRW, schätzt Ilona Füchtenschnieder-Petry, Leiterin der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW. „Weitere 40 000 haben Probleme mit dem Glücksspiel und dazu kommen die Angehörigen, die erheblich leiden.“ Etwa 150 Patienten mit diesem Krankheitsbild behandelt die Johannesbad-Fachklinik als NRW-Schwerpunkt Einrichtung im Jahr.

Dabei sei die Automaten-Sucht mit 70 bis 80 Prozent der Abhängigen weiterhin das größte Problem. Auf die Zukunft gesehen sei das Online-Glücksspiel „eine Pest.“ Denn dieser Bereich entziehe sich den Auflagen, die man für die Spielhallen noch erreichen könnte:

Die Änderung des Glücksspielstaatsvertrages, sie tritt im Juli 2017 in Kraft, beschäftigt auch den heimischen Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg. Er fordert eine stärkere Regulierung des Glücksspielmarktes

Ilona Füchtenschnieder-Petry fordert zusätzlich eine individuelle Kontrolle, um neue Glücksspieler abzuhalten, das Verbot der Automatiktaste, mit der mehrere Automaten gleichzeitig bedient werden können und einen Ombudsmann, der sich rechtlich für Glücksspielsüchtige einsetzt „Ideal wäre ein Vorgehen wie in Norwegen“, sagt sie: „Dort darf man maximal 350 Euro im Monat oder 50 Euro am Tag verspielen.“

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