Nur wenige Hefte kommen ins Sauerland

Meschede/Schmallenberg..  Nach dem islamistischen Anschlag auf das Pariser Satiremagazin Charlie Hebdo erlebten auch die regionalen Zeitschriftenhändler eine große Nachfrage nach dem Sonderheft, das mit Blick auf die Morde und im Andenken an die Opfer entstand. Zwischen 10 und 30 Hefte hatten die Sauerländer geordert.

Grossist lieferte kaum

Doch in der Region kamen über die Grossisten kaum Hefte an. Fünf Exemplare konnte Tabakwaren Adams verkaufen, acht immerhin der Schmallenberger Zeitschriftenhandel Dünnebacke. Bei Zeitschriften Gerstgarbe und in der Filiale von Jo Menke im Hit kam bisher kein einziges Heft an. „Wir sollen zehn Hefte geliefert bekommen“, hofft Dorothea Gerstgarbe noch. „Wir haben eine große Warteliste.“ Bei Menke ist man da schon nicht mehr so optimistisch. „Mittlerweile heißt es, das Heft sei nicht mehr lieferbar.“

Im Internet werden die Hefte mittlerweile schon zum Preis zwischen 10 und 145 Euro gehandelt – je nachdem, ob es sich um ein Original oder einen Nachdruck handelt.