Nicht nur gefragt, wenn der Strom ausfällt

Meschede..  „Der Stoff der Zukunft ist das Wissen - und deshalb ist der heutige Tag ein ganz besonderer Tag, der Ihnen viele Chancen bietet“, eröffnete Lehrlingswart und Prüfungsvorsitzender Andreas Grobbel (Grafschaft) die Freisprechungsfeier für die erfolgreichen Elektroniker in der Energie- und Gebäudetechnik im Hennedamm-Hotel in Meschede.

Bedeutende Stufe erreicht

Wie wichtig dieser Beruf sei, merke man besonders, wenn der Strom ausfalle. „Sie haben mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung eine bedeutende Stufe in Ihrer beruflichen Entwicklung erreicht“, unterstrich Grobbel, mahnte aber, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. „Stillstand ist Rückschritt“, stellte er klar und fügte an, dass man in der Ausbildung das nötige Rüstzeug bekommen habe, um weitere Stufen auf der beruflichen Karriereleiter zu erklimmen.

„Mit der Ausbildung in unseren Meisterbetrieben erfüllen wir gleichzeitig eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, denn die Ausbildung ist auch ein Produkt besonderer Qualität im Rahmen der Herkunftsbezeichnung ,Made in Germany’“, erinnerte Michael Hengesbach (Meschede), Obermeister der Fachinnung Elektrotechnik Meschede, in seiner kurzen Ansprache. Nicht umsonst rücke das duale Ausbildungssystem in Europa in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen in den Fokus des Interesses von Politik und Öffentlichkeit.

Die Prüfung bestanden neben dem Prüfungsbesten (siehe Kasten) - davon einige auch schon verkürzt im letzten Jahr - (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Matthias Balzer aus Wennemen (Anton u. Hans Kramer, Meschede), Björn Bergendahl aus Schmallenberg (Michael Grobbel, Schmallenberg), Dominik Lübke aus Fleckenberg (Elektro Klauke, Schmallenberg), Stefan Burmann aus Oberkirchen (Franz-Josef Hallmann, Westfeld), Mana Muanmoung aus Mülheim und Marvin Kußmann aus Anröchte (beide Elektro Schlöffel, Suttrop), Andrej Agalakov aus Bremke (iQma energy, Eslohe), Elias Böhmer aus Eslohe (Ketten-Wulf, Kückelheim), Lukas Kath aus Meschede und Dennis Schulte aus Wennemen (beide Lichthaus Menne, Meschede) sowie René Köster aus Olsberg und Ashock Achim Sarvananthan aus Meschede (beide Wilhelm Hegener, Bestwig).