Neues Revier für „Angler“

Ein ungewöhnlicher Auftrag für sie: Die Bauhof-Mitarbeiter Jörg Hoffmann (rechts) und Kurt Klopf bauen das Angler-Kunstwerk im Wasser am Zusammenfluss von Henne und Ruhr auf.
Ein ungewöhnlicher Auftrag für sie: Die Bauhof-Mitarbeiter Jörg Hoffmann (rechts) und Kurt Klopf bauen das Angler-Kunstwerk im Wasser am Zusammenfluss von Henne und Ruhr auf.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Skulptur des „Anglers“ ist wieder da: Das Kunstwerk steht jetzt mitten im Wasser, an der Einmündung der Henne in die Ruhr in Meschede.

Meschede..  Elf Jahre lang hat er nicht mehr geangelt. Jetzt ist er zurückgekehrt, der namenlose „Angler“. Und ist ein echter Hingucker. Sein festes Revier hat er an der Einmündung der Henne in die Ruhr. Mitarbeiter des Städtischen Bauhofes haben die Metall-Skulptur dort dauerhaft im Wasser verankert. Hier ragt ohnehin ein Stein aus dem Wasser, der jetzt der Statue ihren Halt gibt.

Die letzten Jahre hatte die Statue beim Bauhof in Enste verbracht. 2003 hatte sie der Künstler Michael Tigges als Exponat für die Aktionswochen „Kunst im Schaufenster“ geschaffen. Danach hatten Sponsoren sie der Stadt Meschede zur Verfügung gestellt. Der Angler „fischte“ daraufhin von der Ruhrbrücke aus, ursprünglich mit einer Badehose aus Pappmaché, danach mit einem „Ruhrtaler“ aus Metall am Haken. Aber so schön die Skulptur auch war: Immer nach Festen wurde der Angler mutwillig beschädigt – mal wurde die Angelrute umgeknickt, dann fehlte ihm sogar der Kopf. Im November 2004 wurde er zu seinem Eigenschutz endgültig abgebaut.

Jetzt ist er also wieder da – an einer hoffentlich vor neuem Vandalismus sicheren Stelle mitten im Wasser. Und er hat schon einen Fang gemacht: Im Moment hat er einen ausgedienten Stiefel am Haken.