Muss Heinz Bruning in die Wassertonne?
10.03.2008 | 19:05 Uhr 2008-03-10T19:05:52+0100Meschede. Die Klassen 5 der Mescheder St.-Walburga-Realschule fahren ins Studio des "Tigerentenclubs" nach Stuttgart.
Als zu Beginn des Schuljahres der Südwestdeutsche Rundfunk an der Schule fragte, ob der Jahrgang 5 oder 6 als Spielmannschaft im Tigerentenclub antreten wolle, stieß dies bei den beiden Klassenlehrern der Klassen 5, Klaus Bockholt und Martin Küper, auf große Zustimmung. "Das wird bestimmt ein tolles Erlebnis für unsere Schüler", erklärte Klaus Bockholt.
70 Schüler müssen im Studio untergebracht werden, obwohl an sich nur 50 zugelassen sind. Zum Glück zeigt sich das Studioteam willens, alle Schüler einzuladen. Am Mittwoch, 12. März, startet für die Schüler im Doppeldeckerbus die Fahrt nach Göppingen, das etwa 40 Kilometer östlich von Stuttgart liegt. Dann kommt am Donnerstag, 13. März, der große Tag. Die Klassen und das Spielteam müssen sich vor laufender Kamera präsentieren.
"Ich habe jetzt schon Lampenfieber", bemerkte eine Schülerin aus der Klasse 5a. Die Schüler wurden bereits im Vorfeld mit der Videokamera der Schule vertraut gemacht. Es wurde ein kleiner Film gedreht, in dem die St.-Walburga-Realschule sich vorstellt und aus dem Schulalltag berichtet wird.
Besondere Verantwortung trägt natürlich das Spielteam, das sich aus fünf Schülern der Klassen 5a/5b zusammensetzt. Um gegen die gegnerische Mannschaft zu gewinnen, sind Kreativität, Geschicklichkeit und Allge-meinwissen gefragt.
Schulleiter muss fleißig lernen
Letzteres wird für den Schulleiter wichtig werden. Ist Heinz Bruning nicht auf dem Laufenden, was Kinder und Jugendliche in Funk, Fernsehen und Musik interessiert, wird es für ihn ohne Gnade in die Wassertonne gehen. "Herr Bruning, Sie müssen noch fleißig lernen und üben", empfehlen die Schülerinnen und Schüler, "damit wir als Sieger wieder nach Hause fahren können."
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