Meschedes berühmter Künstler

Meschede..  Zu Lebzeiten brachte der bedeutende Maler August Macke selbst sein Schaffen auf den Punkt: „Bei mir ist Arbeiten ein Durchfreuen der Natur“ und das Kunstwerk „ein Gesang von der Schönheit der Dinge“. Diesem entsprechend war der Vortrag von Dr. Ina Ewers-Schultz überschrieben, den sie auf Einladung des August-Macke-Kuratoriums unter Vorsitz von Prof. Dr. Peter Buschkühle und des Hochsauerlandkreises in der Christuskirche Meschede, Mackes Taufkirche, hielt.

Die wissenschaftliche Publizistin und Ausstellungskuratorin aus Köln, die sich bereits für zahlreiche Ausstellungen und Projekte zur Kunst des 19. und 21. Jahrhunderts verantwortlich zeichnete, brachte den Zuhörenden in ihrem lebendigen Vortrag Maler und Werk näher. Sie skizzierte aus unterschiedlichen Perspektiven, beispielsweise aus Briefen Mackes an seine Frau, das Lebens- und Schaffenswerk des berühmten Sohnes der Stadt Meschede.

Erinnerung wachhalten

Prof. Peter Buschkühle dankte der Referentin für die kompetente Vortragsgestaltung. Auch Landrat Dr. Karl Schneider, der die Impulse des August-Macke-Preises für die Bildende Kunst in der Region hervorhob, appellierte daran, die Erinnerung an August Macke wachzuhalten: „Seine Schaffensjahre zählen zu den produktivsten der modernen Kunstgeschichte.“